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reutersyna+1forbes+1Hochrangige Regierungsvertreter in Frankreich und Südkorea wiesen am Mittwoch Forderungen amerikanischer KI-Führungskräfte zurück, das Tempo bei der Entwicklung künstlicher Intelligenz zu drosseln. Sie werteten den Vorstoß als strategisches Manöver, das die Dominanz der US-Unternehmen zementieren würde, die bereits an der technologischen Spitze stehen.
Der französische Finanzminister Roland Lescure sagte, die Forderungen nach einer Verlangsamung kämen von Unternehmen, die davon profitieren würden. Ich sehe deutlich, dass die Rufe nach einer Verlangsamung jetzt von denen kommen, die an der Spitze der Klasse stehen, sagte Lescure gegenüber Reuters. Alle anderen hinter sich auszubremsen, damit sie selbst auf dem ersten Platz bleiben können, das ist für mich ganz klar Eigeninteresse.reuters
Lescure forderte Frankreich und die Europäische Union auf, ihre eigenen KI-Bemühungen zu beschleunigen, anstatt dem Beispiel der US-Firmen zu folgen. Ich möchte, dass wir unsere Anstrengungen in Frankreich und in ganz Europa verstärken, um führend zu werden und die Risiken bewältigen zu können, sagte er.reuters
Bereits Stunden zuvor hatte Südkoreas stellvertretender Premierminister und Wissenschaftsminister Bae Kyung-hoon einen ähnlichen Ton angeschlagen. In den sozialen Medien schrieb Bae, es gebe einen fundamentalen Unterschied zwischen Ländern, die bereits vorne lägen und sich für eine Verlangsamung entschieden, und einem Land, das noch aufhole und gleichzeitig versuche, neue Märkte zu erschließen.finance.yahoo+1
Südkorea, Heimat der Halbleitergiganten Samsung Electronics und SK Hynix , hat sich als einer der größten Profiteure des globalen Ausbaus der KI-Infrastruktur erwiesen. Bae sagte, das Land werde sein KI-Grundlagengesetz weiter umsetzen und ein nationales Projekt für Basismodelle vorantreiben. Wir werden die KI-Uhr Südkoreas nicht anhalten. Wir werden uns schneller und sicherer bewegen, schrieb er.yna+2
Die Äußerungen aus Paris und Seoul verstärken eine internationale Debatte, die entbrannte, nachdem Anthropic-CEO Dario Amodei am 12. September einen Essay veröffentlicht hatte, in dem er führende KI-Labore dazu aufrief, die Entwicklung kollektiv zu drosseln und sich unabhängigen Sicherheitsbewertungen zu unterziehen. Innerhalb eines Tages äußerten OpenAI-CEO Sam Altman sowie Führungskräfte von xAI und Google Alphabet Inc. Zustimmung zu Amodeis Rahmenwerk, was Technologieaktien erschütterte und auf Widerstand bei Regierungen und Branchenvertretern weltweit stieß.forbes+3
Meta -CEO Mark Zuckerberg und Nvidia -CEO Jensen Huang haben die gegenteilige Position eingenommen und argumentieren, dass KI auch ohne neue Regulierungen verantwortungsvoll vorangetrieben werden kann. Bae und Lescure ordnen ihre Regierungen nun diesem Lager zu – nicht aus Gleichgültigkeit gegenüber Risiken, sondern aus Sorge, dass eine Pause den Abstand zu den bereits führenden Nationen vergrößern würde.finance.yahoo