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reutersreutersglobalbankingandfinanceIsabel Schnabel, eine der profiliertesten Notenbankerinnen der Europäischen Zentralbank, verhandelt mit dem Internationalen Währungsfonds über eine hochrangige Position und könnte die EZB vor dem Ende ihrer Amtszeit im Dezember 2027 verlassen. Dies berichtet das Handelsblatt unter Berufung auf eigene Informationen am Donnerstag.rte+1
Dem Bericht zufolge, der sich auf Regierungs- und Finanzkreise beruft, ist Schnabel für die Leitung der IWF-Abteilung für Geld- und Kapitalmärkte im Gespräch. Dieser Posten ist seit dem Ausscheiden von Tobias Adrian Anfang des Monats vakant. Sowohl die EZB als auch der IWF lehnten eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.reuters+1
Ein möglicher Wechsel Schnabels hätte weitreichende Folgen über die IWF-Personalie hinaus. Sollte sie gehen, wäre Bundesbank-Präsident Joachim Nagel der einzige verbleibende deutsche Kandidat für die Nachfolge von Christine Lagarde als EZB-Präsidentin, so das Handelsblatt. Schnabel leitet derzeit das Direktorium für Marktoperationen der EZB und gilt als eine der einflussreichsten Stimmen der Notenbank in Fragen der Inflation und Geldpolitik.cryptobriefing+2
Ihre achtjährige, nicht verlängerbare Amtszeit im EZB-Direktorium läuft regulär bis zum 31. Dezember 2027. Ein vorzeitiger Abschied wäre ein ungewöhnlicher Schritt inmitten der Amtszeit auf einem der einflussreichsten Posten im globalen Zentralbankwesen.globalbankingandfinance+1
Schnabel hat sich innerhalb der EZB den Ruf einer geldpolitischen „Falkin“ erarbeitet und plädiert konsequent für höhere Zinsen zur Bekämpfung der Inflation, die nach wie vor über dem 2-Prozent-Ziel der Notenbank liegt. Erst im Juni 2026 hielt sie bei der Bank von Korea eine Rede über Zentralbanken und die Zukunft des Geldes, und im August sprach sie vor Notenbankern auf dem Symposium in Jackson Hole.kucoin+2
Weder die EZB noch der IWF haben bislang einen Zeitplan für einen Wechsel oder eine Ernennung bestätigt.cryptobriefing+1