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economictimeseconomictimes+1cryptobriefingDie weltweiten Aktienmärkte zeigten sich am Montag weitgehend stabil. Der Iran gab bekannt, dass er vor einer finalen Vereinbarung mit dem Oman über neue Schifffahrtsrouten durch die Straße von Hormus stehe. Dies lieferte einen Hoffnungsschimmer bei einem geopolitischen Konfliktherd, der die Energiemärkte seit Monaten in Atem hält. Neue Bedingungen aus Teheran dämpften jedoch den Optimismus hinsichtlich einer raschen Wiedereröffnung der kritischen Wasserstraße.
Laut Reuters erklärte der Iran, dass vor einer vollständigen Wiedereröffnung der Meerenge weitere Bedingungen geklärt werden müssten, die die Vereinigten Staaten betreffen. Diese Entwicklung folgte auf neue Forderungen des Iran am Wochenende, die frische Zweifel am Zeitplan für die Wiederaufnahme des normalen Schiffsverkehrs durch die Passage aufwarfen, durch die etwa ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt.economictimes+2
Der Schiffsverkehr durch die Wasserstraße blieb am Montag minimal, was die Futures für Rohöl der Sorte Brent auf hohem Niveau hielt. Die Referenzsorte verteuerte sich im frühen europäischen Handel um 0,6 % auf 83,98 US-Dollar pro Barrel.devdiscourse+1
Der europaweite STOXX 600 verharrte um 07:15 Uhr GMT unverändert bei 660,12 Punkten, nachdem er in der Vorwoche um 1,7 % zugelegt und am Freitag auf einem Rekordhoch geschlossen hatte. Energieaktien stiegen um 0,5 %, während Technologiewerte mit einem Plus von 0,7 % die Gewinne anführten. Medienaktien fielen um 0,7 %.economictimes+1
Die Futures auf die US-Aktienindizes veränderten sich am Sonntagabend kaum. Futures auf den S&P 500 gaben um 0,1 % nach und Futures auf den Dow Jones Industrial Average fielen um etwa 110 Punkte, nachdem die Aktienmärkte die stärkste Woche seit April erlebt hatten.marketwatch
Die Anleger richten ihre Aufmerksamkeit nun auf den Bericht zum Verbraucherpreisindex für Juli, der am 12. August ansteht. Dieser gewinnt an Gewicht, da die US-Notenbank Fed ihren Leitzins bei ihrer jüngsten Sitzung unverändert bei 3,50 % bis 3,75 % belassen hat. Analysten wiesen auf die Möglichkeit von Zinserhöhungen bereits im September hin, sollte sich die Inflation nicht abkühlen.cryptobriefing
Unterdessen stützten die Unternehmensergebnisse in Europa den Markt. Für die Unternehmen im STOXX 600 wird im zweiten Quartal ein Gewinnplus von fast 21 % erwartet, verglichen mit Prognosen von etwa 12,5 % Anfang Mai, wie aus von Reuters zitierten LSEG-Schätzungen hervorgeht.economictimes
Die Kombination aus Fortschritten bei den Verhandlungen über die Straße von Hormus, starken Unternehmensergebnissen und Erwartungen an eine akkommodierende Geldpolitik stützte die Märkte, doch die Händler bleiben vorsichtig, bis sich die geopolitische Lage weiter aufklärt.