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updayupdaybitcoinworldEuropäische Aktien setzten in der vergangenen Woche ihre Rekordjagd fort, da ein kräftiger Anstieg der Unternehmensgewinne und nachlassende Spannungen zwischen den USA und dem Iran Milliarden an neuem Kapital in die Region lockten. Der Stoxx Europe 600 schloss auf aufeinanderfolgenden Höchstständen, während auch der deutsche DAX, der britische FTSE 100, der französische CAC 40 und der spanische IBEX Allzeithochs erreichten.upday+1
Europäische Unternehmen erzielten im zweiten Quartal 2026 ein Gewinnwachstum von 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dies ist die stärkste Entwicklung seit 2022, wie aus von mehreren Analysten zitierten FactSet-Daten hervorgeht. Die Berichtssaison fiel mit Anzeichen einer Deeskalation im Nahen Osten zusammen, was den Ölpreis unter 90 US-Dollar pro Barrel drückte und eine wesentliche Belastung für das energieimportierende Europa auflöste.investing+1
Die Positionierung der Investoren hat sich deutlich gedreht. Europäische Aktien-ETFs verzeichneten im Juli erstmals seit Beginn des Konflikts zwischen den USA und dem Iran Ende Februar wieder nettopositive Zuflüsse, wie Bloomberg-Daten zeigen. BlackRock meldete im Laufe des Monats Zuflüsse von 4,4 Milliarden US-Dollar in seine europäischen Aktienprodukte.upday
Eine Umfrage der Bank of America ergab, dass netto 2 Prozent der Fondsmanager europäische Aktien nun übergewichten, verglichen mit einer Untergewichtung von 15 Prozent im Juni. Zudem drehte die Anlegerstimmung in der Eurozone am Montag ins Plus: Der Sentix-Konjunkturindex stieg von -3,1 im Juli auf 0,9 Punkte und verbesserte sich damit den vierten Monat in Folge.bitcoinworld+2
Banken zählten zu den Spitzenperformern. BNP Paribas meldete einen Anstieg des Quartalsgewinns um ein Drittel, während UBS getrieben von Handelserträgen einen Rekordgewinn auswies. Der Stoxx-Branchenindex für Banken ist in diesem Jahr um mehr als 21 Prozent gestiegen und hat sich damit fast doppelt so stark entwickelt wie der breite Markt mit einem Plus von 11,5 Prozent.upday
Technologieaktien sorgten für zusätzliche Dynamik: ASML und Infineon hoben ihre Umsatzprognosen für das Gesamtjahr an. Marina Zavolock, Chefstrategin für europäische Aktien bei Morgan Stanley , bezeichnete die Berichtssaison als „herausragend“ und betonte, die Ergebnisse seien „in nahezu allen Sektoren wirklich positiv“ ausgefallen.upday
Der Stoxx 600 wird derzeit mit dem 15-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, was den geringsten Abschlag gegenüber dem S&P 500 seit vier Jahren darstellt. Hugh Gimber, globaler Marktstratege bei JPMorgan Asset Management , erklärte, dass ein Gewinnwachstum im mittleren Teenie-Bereich in Europa im Jahr 2026 eine „Umschichtung nach Europa“ stützen würde, da Investoren Diversifizierung von schwankungsanfälligen US-Technologieaktien suchen.upday