Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

europeansting+1europeansting+1reuters+1Die Europäische Kommission hat eine formelle Ausschreibung für die Errichtung von bis zu sieben KI-Gigafabriken in ganz Europa gestartet, die mit 10 Milliarden Euro an öffentlichen Mitteln unterlegt ist und darauf ausgelegt ist, mindestens 20 Milliarden Euro an zusätzlichen privaten Investitionen freizusetzen. Unabhängig davon hat die Kommission die rechtlichen Schritte abgeschlossen, um den 5 Milliarden Euro schweren Scaleup Europe Fund voll operativ zu machen, was einen doppelten Vorstoß markiert, um die Entwicklung fortschrittlicher Technologien auf europäischem Boden zu verankern.
Die Ausschreibung für KI-Gigafabriken, die vom European High Performance Computing Joint Undertaking (EuroHPC JU) veröffentlicht wurde, stellt nach Angaben der Kommission eine der weltweit größten öffentlich-privaten Partnerschaften für die KI-Entwicklung dar. Bis zu 5 Milliarden Euro stammen aus dem EU-Haushalt, ergänzt durch mindestens 5 Milliarden Euro von teilnehmenden Mitgliedstaaten, wobei das kombinierte öffentliche Engagement darauf abzielt, mehr als 20 Milliarden Euro an privatem Kapital anzuziehen.digital-strategy.europa+3
Die Anzahl der geplanten Gigafabriken wurde von fünf auf sieben erhöht, nachdem eine Interessenbekundung im letzten Jahr 77 Vorschläge aus 16 Mitgliedstaaten eingebracht hatte. Jede Einrichtung wird fortschrittliche KI-Prozessoren, Cloud-Technologie, Hochgeschwindigkeitskonnektivität und energieeffiziente Rechenzentren kombinieren, um den gesamten Lebenszyklus großer KI-Modelle zu unterstützen, vom Training bis zur Inferenz.reuters+3
"Der Zugang zur schieren Größe der Rechenleistung innerhalb von KI-Gigafabriken ist eine strategische Notwendigkeit für Europa, während sich die KI-Entwicklung beschleunigt", sagte die EU-Technologiekommissarin Henna Virkkunen. Die Ausschreibung endet am 12. November, die erfolgreichen Bieter werden voraussichtlich Anfang 2027 bekannt gegeben, und die Anlagen sollen innerhalb von 18 Monaten nach Vertragsunterzeichnung betriebsbereit sein.dw+1
Am selben Tag finalisierte die Kommission den rechtlichen Rahmen für den Scaleup Europe Fund, was es EQT – dem schwedischen Private-Equity-Unternehmen, das im Mai durch ein wettbewerbsorientiertes Verfahren ausgewählt wurde – ermöglicht, Investitionsentscheidungen unabhängig zu treffen. Die ersten Investitionen werden in den kommenden Wochen erwartet.eqtgroup+1
Der Fonds richtet sich an europäische Technologieunternehmen ab der Serie B in Sektoren wie künstliche Intelligenz, Quantencomputing, Biotechnologie und saubere Technologien. Zu den Gründungsinvestoren gehören Novo Holdings, Allianz, APG Asset Management im Namen des niederländischen Pensionsfonds ABP, Wallenberg Investments und Santander Banco Santander, S.A. über Mouro Capital, neben dem eigenen Engagement der Kommission in Höhe von 1 Milliarde Euro.europeansting+2
Beide Initiativen reagieren auf dieselbe strukturelle Herausforderung: Europa bringt starke Forschung und Startups hervor, hat aber Schwierigkeiten, sie bei der Skalierung zu halten. Die KI-Gigafabriken sollen sicherstellen, dass europäische Firmen bahnbrechende Modelle trainieren können, ohne auf nicht-europäische Infrastruktur angewiesen zu sein, während der Scaleup Europe Fund die Finanzierungslücke in der Spätphase adressiert, die Unternehmen dazu gezwungen hat, Kapital außerhalb des Blocks zu suchen – und oft dorthin abzuwandern.innovationnewsnetwork+1
Präsidentin Ursula von der Leyen, die den Scaleup Europe Fund erstmals während ihrer Rede zur Lage der Union 2025 ankündigte, sagte: "Wenn Europa in seine Innovatoren investiert, investiert Europa in seine Zukunft".innovationnewsnetwork