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reutersreutersbloombergDer Cybersicherheitsbehörde der Europäischen Union ENISA wurde Zugang zum KI-Modell Mythos 5 von Anthropic gewährt und sie testet dieses nun, wie die Europäische Kommission am Donnerstag bestätigte: mehr als drei Monate, nachdem das Unternehmen dem Bündnis erstmals Zugang zu dem System signalisiert hatte.bloomberg+1
Der ENISA wurde zudem Zugang zu OpenAIs neuestem Modell GPT-6-Astra gewährt, erklärte ein Sprecher der Kommission.reuters
„Nach unserem konstruktiven Austausch mit Anthropic können wir bestätigen, dass der EU-Cybersicherheitsbehörde ENISA Zugang zu Mythos 5 gewährt wurde und sie dieses nun testet“, erklärte Thomas Regnier, ein Sprecher der Europäischen Kommission, in einer E-Mail. Der Zugang erfolgt nach monatelanger Kritik an der Verzögerung zwischen der Veröffentlichung von Mythos 5 und dem Zeitpunkt, an dem die EU-Regulierungsbehörden das Modell prüfen konnten, eine Verzögerung, die nach Ansicht von Kritikern die Fähigkeit des Bündnisses beeinträchtigte, eine zeitnahe Aufsicht über leistungsstarke KI-Systeme zu gewährleisten.bloomberg
Die Gewährung des doppelten Zugangs zu den hochentwickelten Modellen von Anthropic und OpenAI spiegelt die wachsenden Bemühungen der EU wider, fortschrittliche KI-Systeme einer regulatorischen Prüfung zu unterziehen. Im Rahmen des EU-KI-Gesetzes, dessen Anforderungen schrittweise in Kraft treten, unterliegen Anbieter von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck Transparenz- und Risikobewertungspflichten. Der ENISA direkten Zugang zum Testen dieser Modelle zu gewähren, ist Teil einer breiteren Initiative Brüssels, um sicherzustellen, dass die leistungsfähigsten KI-Systeme Sicherheitsstandards erfüllen, bevor, oder kurz nachdem, sie europäische Nutzer erreichen.reuters+1
Die Tests der ENISA für Mythos 5 und GPT-6-Astra haben bereits begonnen, obwohl weder die Kommission noch die Unternehmen den genauen Umfang oder Zeitplan der Bewertungen offengelegt haben. Die verzögerte Übergabe hat unter europäischen Gesetzgebern bereits eine Debatte darüber entfacht, ob eine freiwillige Kooperation von KI-Entwicklern ausreicht oder ob künftige Modellveröffentlichungen von verbindlichen Fristen für den regulatorischen Zugang begleitet werden sollten.bloomberg+1