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cnbc+1kyivindependent+1kyivindependent+1Die US-Friedensgesandten Jared Kushner und Steve Witkoff sind am Sonntag mit dem Zug in Kiew eingetroffen. Im Rahmen der neuen Bemühungen der Trump-Regierung um ein Ende des russischen Krieges in der Ukraine trafen sie erstmals in ihrer Funktion als Vermittler mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zusammen. Der Besuch fand einen Tag nach einem mehr als dreistündigen Treffen des Duos mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau statt, das keinen offensichtlichen Durchbruch brachte.cnbc+1
Die lange aufgeschobene Reise der Gesandten in die ukrainische Hauptstadt, ihr erster Besuch seit ihrer Ernennung zu Friedensvermittlern, hatte für die Kiewer Führung, die wiederholt auf dieses Treffen gedrängt hatte, großes symbolisches Gewicht. Russische Angriffe auf Flughäfen nahe Kiew zwangen die Delegation, nach Rzeszów in Polen zu fliegen und die Reise mit der Bahn fortzusetzen, wie der Kyiv Independent berichtete.kyivindependent
Selenskyj empfing die Gesandten auf dem Kiewer Sofijska-Platz, bevor er sie zur Sophienkathedrale begleitete. Die bilateralen Gespräche zwischen den USA und der Ukraine dauerten rund drei Stunden und befassten sich mit dem winterlichen Energiebedarf der Ukraine, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen dem Kyiv Independent sagten. Das Land wappnet sich gegen erneute russische Angriffe auf sein Stromnetz, nachdem Moskaus Luftangriffe im vergangenen Winter Erzeugungskapazitäten von 9 Gigawatt zerstört hatten.kyivindependent
Laut Reuters folgte eine zweite Gesprächsrunde, an der auch die nationalen Sicherheitsberater aus Großbritannien, Frankreich und Deutschland teilnahmen, die sich am Sonntag ebenfalls in Kiew aufhielten.internazionale+1
Noch vor der Ankunft der Gesandten erklärte Selenskyj in den sozialen Medien, sein Verhandlungsteam habe Vorschläge ausgearbeitet. „Sicherheitsgarantien sind nötig. Ein würdiger Nachkriegsfrieden ist nötig. Unsere Vorschläge liegen vor“, sagte er.cnbc+1
In kurzen Erklärungen vor Journalisten bezeichnete Witkoff die Gespräche als „substanziell“ und „bedeutsam“ und sagte, die Gesandten seien durch die Fortschritte „ermutigt“. Kushner übermittelte „persönliche Grüße“ von Trump und betonte, wie wichtig es sei, einen „langfristigen, dauerhaften Frieden“ aufzubauen. Ein Vertreter des Weißen Hauses erklärte gegenüber Reuters, dass die nächsten Schritte in den kommenden Wochen bekannt gegeben würden.themoscowtimes+2
Der Kreml äußerte sich zurückhaltender. Berater Juri Uschakow bezeichnete das Treffen am Samstag in Moskau als „äußerst nützlich“, sagte jedoch, Putin habe den Gesandten erklärt, Russland mache auf dem Schlachtfeld „reale Fortschritte“ und sei zuversichtlich, seine Ziele zu erreichen. In Kernfragen liegen die beiden Seiten nach wie vor weit auseinander, darunter die Zukunft der Region Donbas und die NATO-Ambitionen der Ukraine. Moskau besteht darauf, dass Kiew das gesamte Territorium von vier beanspruchten Regionen abtritt und seine Bündnispläne aufgibt, eine Position, die der Kreml als „unerschütterlich“ bezeichnete.themoscowtimes
Beide Seiten kamen überein, die Angriffe auf die jeweilige Hauptstadt während des diplomatischen Zeitfensters auszusetzen, wenngleich der Kreml die ukrainische Forderung nach einem umfassenderen Waffenstillstand ablehnte. Entlang der 1.200 Kilometer langen Frontlinie gingen die Kämpfe weiter, und Russland bombardierte am Samstag andere ukrainische Städte. Die Ukraine teilte am Sonntag mit, sie habe in der Nacht die Ölraffinerie Rjasan rund 480 Kilometer tief im russischen Hinterland angegriffen.yahoo+2
„Wir stehen alle auf derselben Seite“, sagte Selenskyj nach Abschluss der Gespräche. „Wir alle wollen, dass der Krieg endet.“kyivindependent