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bloombergcryptobriefingmarketscreenerBrad Lightcap, Leiter für Spezialprojekte und ehemaliger Chief Operating Officer von OpenAI, hat am Dienstag seinen Abschied von dem KI-Startup bekannt gegeben. Er plant die Gründung eines neuen Unternehmens, während die Firma weiterhin eine Welle von Abgängen in der Führungsebene erlebt.
In einer Mitteilung an die OpenAI-Mitarbeiter schrieb Lightcap: "In den letzten Monaten habe ich mich auf den nächsten Horizont konzentriert" und fügte hinzu: "Ich glaube, es gibt einige wichtige Dinge, die die Welt richtig machen muss, wenn wir in diese nächste Phase eintreten. Ich werde bald mehr dazu sagen können." Lightcap hatte zuvor seine Rolle als COO aufgegeben und leitete zuletzt Spezialprojekte im Unternehmen.bloomberg+1
Lightcap gehörte zu den dienstältesten Führungskräften von OpenAI. Er kam in der Anfangsphase zum Unternehmen und spielte eine zentrale Rolle bei der Transformation von einem Forschungslabor zu einem der wertvollsten Privatunternehmen der Technologiebranche. Sein Abgang erfolgt kurz nach dem Abschluss eines Aktienverkaufs über 7 Milliarden Dollar bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar.marketscreener
Der Abschied ist der jüngste in einer Reihe hochkarätiger Abgänge, die die Führungsebene von OpenAI in den letzten Monaten verändert haben. Chloé Bakalar, die Leiterin für KI-Ethik, verließ das Unternehmen nach weniger als einem Jahr. Fidji Simo, CEO für AGI-Bereitstellung, kündigte letzten Monat ihren Rückzug aus ihrer Vollzeitrolle an, während Kevin Weil, der ehemalige Produktchef, das Unternehmen im April verließ.cryptobriefing
Zu den weiteren Führungskräften, die das Unternehmen verlassen haben, gehören Bill Peebles, ehemaliger Leiter von Sora, Srinivas Narayanan, ehemaliger CTO für B2B/Unternehmensanwendungen, und Kate Rouch, ehemalige Marketingchefin. Das Unternehmen hat zudem Forscher an die Konkurrenz verloren, darunter Andrea Vallone, der zu Anthropic wechselte.cryptobriefing
Lightcaps Nachricht deutet darauf hin, dass er etwas im Zusammenhang mit den breiteren Herausforderungen durch fortschreitende KI aufbauen möchte, wobei er keine Details nannte, außer baldige Informationen zu versprechen. Sein Abgang bedeutet, dass OpenAI sein schnelles Wachstum und seine Kommerzialisierungsbemühungen mit einem Führungsteam bewältigen muss, das sich deutlich von dem unterscheidet, das das Unternehmen durch die Einführung von ChatGPT und den anschließenden Aufstieg begleitete.bloomberg