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vietnamnetcultofmac+1apple+1Apple hat ein Leasingprogramm für iPhones und andere Hardware eingeführt. Es bietet Verbrauchern eine abonnementsähnliche Alternative zum Direktkauf, während ein KI-bedingter Engpass bei Speicherchips die Elektronikpreise in der gesamten Branche nach oben treibt.
Das Programm namens Apple Upgrade wurde am 28. Juli in den USA mit Klarna als Finanzpartner gestartet. Es umfasst die meisten Modelle von iPhone, iPad, Mac und Apple Watch mit Leasinglaufzeiten von 12 oder 24 Monaten für Telefone und Uhren sowie 24 oder 36 Monaten für Macs und iPads. Die monatlichen Raten beginnen bei 17,99 US-Dollar für iPhones, 11,99 US-Dollar für Apple Watches und iPads sowie 24,99 US-Dollar für Macs.abcnews+2
Am Ende einer Laufzeit können Kunden auf ein neues Gerät umsteigen, das Produkt kaufen oder es zurückgeben. Apple hat Neuanmeldungen für sein iPhone Upgrade Program und iPhone Payments eingestellt, um Platz für den neuen Dienst zu machen. Im Gegensatz zum älteren Programm beinhaltet Apple Upgrade keinen AppleCare-Schutz.reuters+2
Das Programm kommt zu einer Zeit, in der die unersättliche Nachfrage der KI-Branche nach Speicherchips kaskadenartige Engpässe bei Herstellern von Unterhaltungselektronik verursacht. Rechenzentren verbrauchen so viel DRAM- und NAND-Flash-Speicher, dass Smartphone-Hersteller um die verbleibenden Bestände konkurrieren. Apple-CEO Tim Cook erklärte gegenüber The Wall Street Journal News Corp im Juni, dass Preiserhöhungen bei Komponenten "unvermeidbar" seien.cultofmac
Apple hat die Preise für Macs, iPads, HomePod, Apple TV und Vision Pro bereits angehoben. Die für diesen Herbst erwartete Modellreihe des iPhone 18 Pro steht vor weiterem Druck: Laut dem Analytiker Tim Culpan lagern bei TSMC Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited neue A20-Pro-Chips von Apple im Wert von rund 1 Milliarde US-Dollar ungenutzt, weil nicht genügend DRAM zur Verfügung steht, um den Packaging-Prozess abzuschließen.vietnamnet+1
Analytiker rechnen beim iPhone 18 Pro und Pro Max mit Preiserhöhungen zwischen 100 und 300 US-Dollar gegenüber den Vorgängern, wie Schätzungen von Mark Gurman (Bloomberg) und Jeff Pu (GF Securities) zeigen. Reuters berichtete, dass Apple Upgrade so positioniert wird, dass es niedrigere monatliche Raten als bestehende Finanzierungsoptionen bietet, um den Dämpfer steigender Hardwarekosten abzufedern. Wie die New York Times feststellte, spiegelt das Programm Apples umfassendere Verlagerung hin zu einem abonnementsbasierten Geschäftsmodell wider: zu einem Zeitpunkt, an dem die Ladenpreise branchenweit steigen.nytimes+2