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fxstreetfxstreet+1gdnonlineDer US-Dollar-Index weitete am Dienstag seine Gewinne den zweiten Tag in Folge aus und notierte bei rund 100,00. Angesichts der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie der wachsenden Erwartung einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank im September suchten Anleger Zuflucht in der US-Währung.fxstreet+1
Der Aufstieg des Dollars beschleunigte sich, nachdem US-Präsident Donald Trump seinen jüngsten diplomatischen Vorschlag an den Iran als „letzte Chance“ für eine Einigung bezeichnet hatte, nachdem er zuvor einen größeren Militärschlag abgesagt hatte. Trump signalisierte die Erwartung, dass formelle Verhandlungen über die Straße von Hormus und das iranische Atomprogramm aufgenommen würden.fxstreet
Der Iran wies den Vorstoß umgehend zurück. General Mohsen Rezai, ein Berater des obersten Führers des Iran, lehnte die Bedingungen ab und erklärte, Teheran werde „unter keinen Umständen einen zweiten Korridor in der Meerenge zulassen“. Zudem warnte er, dass alle ausländischen Kriegsschiffe, die zur Durchsetzung eines solchen Korridors eingesetzt würden, „direkt ins Visier genommen“ würden.fxstreet
Das Währungspaar EUR/USD gab nach, da Anleger Gelder aus dem Euro abzogen und in traditionelle sichere Häfen umschichteten. Die Anfälligkeit des Euro gegenüber geopolitischen Schocks, die sich aufgrund der europäischen Abhängigkeit von Energieimporten auf die Energiepreise und Handelsströme auswirken könnten, macht die Gemeinschaftswährung besonders anfällig für eine Eskalation im Nahen Osten.bitcoinworld
Die Märkte preisen laut dem CME FedWatch-Tool eine Wahrscheinlichkeit von rund 65 % für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte auf der Fed-Sitzung im September ein, nachdem die Notenbank auf ihrer Juli-Sitzung mit 9 zu 3 Stimmen beschlossen hatte, die Zinsen bei 3,5 % bis 3,75 % zu belassen. Die drei Gegenstimmen, die für eine sofortige Anhebung plädierten, haben die falkenhafte Tendenz der Markterwartungen verstärkt.schwab+1
John Williams, Präsident der New Yorker Fed, untermauerte den falkenhaften Ton. Er äußerte sich zuversichtlich, dass die aktuelle Geldpolitik „gut aufgestellt“ sei, um das Inflationsziel von 2 % zu erreichen, und bekräftigte die Bereitschaft der Fed, einzugreifen, sollte die Inflation nicht auf Kurs bleiben.fxstreet
Neben Geopolitik und Geldpolitik verweisen Analysten auf strukturelle Faktoren, die die Dollar-Rally stützen. Julius Bär korrigierte seine kurzfristigen Dollar-Aussichten nach oben und begründete dies mit KI-gesteuerten Kapitalzuflüssen in US-Aktien, einer sich vergrößernden Zinsdifferenz und einem schrumpfenden US-Leistungsbilanzdefizit, das durch höhere Energieexporte und eine schwächere Konsumnachfrage begünstigt wird.gdnonline
Die Analysten von Standard Chartered stellten fest, dass die jüngste Schwäche an den Aktienmärkten und die höheren langfristigen Zinsen die Finanzierungsbedingungen zwar verschärft haben, „diese Bewegungen im Vergleich zu den Finanzmarktrallyes der letzten Monate jedoch moderat waren“. Dies deute darauf hin, dass frühere Gewinne bei Risikoanlagen weiterhin als Ausgleich wirken.fxstreet
Das britische Pfund gab gegenüber dem Dollar nach, obwohl es durch einen reibungslosen politischen Übergang in London etwas Unterstützung fand, da die anhaltenden Zinsdifferenzen weiterhin die US-Währung begünstigten.gdnonline