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cnn+1reuters+1reuters+1Der US-Dollar-Index notierte am Dienstag bei etwa 100,95 und kämpfte um eine klare Richtung, da die Nachfrage nach sicheren Häfen aufgrund der erneuten Feindseligkeiten in der Straße von Hormus mit den Erwartungen kollidierte, dass die Federal Reserve die Zinsen stabil halten wird. Der Index blieb unter der 101er-Marke, nachdem er Anfang des Monats von einem jüngsten Hoch bei etwa 101,50 gefallen war.tradingeconomics+1
Irans Islamische Revolutionsgarde feuerte am Montagabend Raketen auf Handelsschiffe ab, die die Straße von Hormus passierten. Dabei wurden mindestens zwei Schiffe getroffen, darunter der unter katarischer Flagge fahrende LNG-Tanker Al-Rakiyat, der vor der Küste Omans in Brand geriet, so das United Kingdom Maritime Trade Operations Center. Reuters berichtete, dass auch ein unter saudischer Flagge fahrender Rohöltanker bei den Angriffen beschädigt wurde. Die Vorfälle, die sich laut CNN am Dienstag auf drei Schiffe ausweiteten, führten dazu, dass die Bedrohungsstufe in der Straße laut CNBC auf "schwerwiegend" angehoben wurde.aljazeera+3
Die Angriffe markieren einen Bruch des fragilen Waffenstillstands zwischen den USA und dem Iran, der seit Mitte Juni in Kraft war, als beide Seiten ein Memorandum of Understanding zur Wiedereröffnung der Straße unterzeichneten, nachdem sie während ihres militärischen Konflikts monatelang fast vollständig blockiert war. Die Ölpreise, die in den letzten Wochen auf ein Niveau von etwa 72 Dollar pro Barrel für Brent-Rohöl zurückgegangen waren, erhielten durch die erneuten Versorgungsrisiken neuen Auftrieb.aljazeera+3
Fed-Gouverneur Christopher Waller sagte am Montag auf einer Konferenz in Rom, dass sich die Risiken für die Fed im vergangenen Jahr "komplett gedreht" hätten und die Inflation nun die Hauptsorge sei, während sich der Arbeitsmarkt stabilisiere. "Der Arbeitsmarkt in den USA scheint sich zu stabilisieren, während die Inflation stark angestiegen ist", sagte Waller laut The Wall Street Journal News Corp . Seine Äußerungen bekräftigten das Engagement der Fed für ihr 2-Prozent-Ziel und dämpften die Erwartungen auf Zinssenkungen, was dem Dollar eine Untergrenze bot.reuters+1
Das Paar weitete seine Gewinne aus und notierte am Dienstag während der europäischen Handelszeiten bei etwa 1,4210, gestützt durch die Stärke des Dollars inmitten der geopolitischen Turbulenzen. Historische Daten von Yahoo Finance bestätigten den Stand des Paares bei 1,4210 zum 7. Juli. Der schwächere Ausblick der Fed und die sich stabilisierenden Ölpreise begrenzen jedoch weiteres Aufwärtspotenzial für USD/CAD, wobei die 1,43er-Marke das nächste Widerstandsziel darstellt.dailyforex+3
Die kurzfristige Entwicklung des Dollars hängt davon ab, ob sich die Situation in Hormus weiter zuspitzt oder diplomatische Kanäle die Oberhand gewinnen – und ob die kommenden US-Inflationsdaten Wallers restriktive Haltung bestätigen.