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nampa+1globalbankingandfinance+1Die globalen Aktienmärkte legten am Montag deutlich zu, nachdem Präsident Donald Trump angekündigt hatte, geplante Militärschläge gegen den Iran abzusagen und stattdessen eine schnelle diplomatische Einigung anzustreben. Diese Entscheidung ließ die Ölpreise einbrechen und löste eine breite Risikobereitschaft aus, die die Indizes auf beiden Seiten des Atlantiks nach oben trieb.
Der deutsche DAX durchbrach erstmals die Marke von 26 000 Punkten und schloss mit einem Plus von 1,45 Prozent bei 26 001,31 Punkten, nachdem er im Handelsverlauf fast 26 100 Punkte erreicht hatte. Der paneuropäische STOXX 600 stieg im frühen Handel um 0,4 Prozent, wobei der Reise- und Freizeitsektor um 2,1 Prozent zulegte, während Energieaktien aufgrund des Ölpreisverfalls um 2 Prozent nachgaben.globalbankingandfinance+2
Die Öl-Futures fielen stark, wobei Brent um mehr als 5 Prozent nachgab, da die Märkte das Risiko weiterer Störungen der Schifffahrt durch die Straße von Hormus niedriger bewerteten. Brent-Rohöl war im Juli aufgrund von Kriegssorgen auf über 90 Dollar pro Barrel gestiegen, und die plötzliche diplomatische Wende ließ die geopolitische Risikoprämie schnell schrumpfen.cryptoticker+2
In den Vereinigten Staaten stiegen die Futures für den Dow Jones Industrial Average vor Handelsbeginn um rund 600 Punkte. Der S&P 500 und der Nasdaq legten im Vormittagshandel beide um mehr als 1 Prozent zu, wobei Amazon Amazon.com, Inc. erstmals einen Marktwert von 3 Billionen Dollar überschritt. Die Rendite der 10-jährigen Staatsanleihen fiel um etwa 6 Basispunkte.qz+1
Trump schrieb am Wochenende auf Truth Social, dass die "Eckpunkte eines Abkommens" erreicht seien, und forderte seine Regierung auf, eine Vereinbarung zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus und zur Regelung des iranischen Atomprogramms abzuschließen. "Macht euch an die Arbeit, alle zusammen, und bringt es ZU ENDE", postete er.ibtimes+1
Die Begeisterung ließ jedoch am Nachmittag nach, nachdem der Iran Trumps Behauptung zurückgewiesen hatte, dass die Verhandlungen wieder aufgenommen worden seien. Das iranische Außenministerium erklärte, dass keine Gespräche mit Washington stattfänden und fügte hinzu, dass die einzigen laufenden Diskussionen mit Oman über die Verwaltung der Straße von Hormus geführt würden. Berichten zufolge sind mehrere Vermittler, darunter Pakistan, Oman und Jordanien, in diplomatische Bemühungen involviert, doch ein Machtvakuum in Teheran nach der Ausschaltung mehrerer hochrangiger Beamter hat den Verhandlungsprozess verkompliziert.cmcmarkets+1
Die Märkte bleiben äußerst empfindlich gegenüber widersprüchlichen Schlagzeilen. Wie eine Analyse von CMC Markets feststellte, ist die Lage "hochgradig volatil" und könnte bei einem Stocken der diplomatischen Dynamik einen scharfen Rücksetzer auslösen.cmcmarkets