Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

scmp+1moneywebtheedgemalaysiaDeepSeek, das chinesische KI-Startup, das die Branche mit extrem niedrigen Preisen erschüttert hat, gab am Donnerstag bekannt, dass es die Preise für seine API-Dienste „in naher Zukunft“ anheben wird. Dies markiert eine strategische Kehrtwende für ein Unternehmen, das sich durch das Unterbieten von Konkurrenten definiert hatte.
In einer Mitteilung auf seiner Entwicklerplattform am Donnerstag erklärte DeepSeek laut Bloomberg und der South China Morning Post, dass Nutzer mit einem „deutlichen Anstieg“ rechnen und ihre Nutzung entsprechend planen sollten. Das Unternehmen nannte keine genauen neuen Preise oder einen Zeitplan und gab lediglich an, dass die aktualisierte Preisstruktur offiziell mitgeteilt werde.bloomberg+1
DeepSeek berechnet derzeit 0,14 US-Dollar pro Million Input-Token und 0,28 US-Dollar pro Million Output-Token für sein V4-Flash-Modell, ein Bruchteil dessen, was Konkurrenten verlangen. Der chinesische Konkurrent Moonshot verlangt für seinen Kimi K3 3 bzw. 15 US-Dollar pro Million Input- und Output-Token, während Fable 5 von Anthropic 10 bzw. 50 US-Dollar verlangt.scmp+2
Die Preiserhöhung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem DeepSeek mit steigenden Infrastrukturkosten konfrontiert ist. Bloomberg berichtete vergangene Woche, dass das Unternehmen beabsichtigt, ein riesiges Rechenzentrum in der Inneren Mongolei zu bauen. Dies ist Teil eines Plans zur Sicherung von einem Gigawatt KI-Rechenleistung. Nvidia CEO Jensen Huang schätzte zuvor, dass ein mit hochmodernen KI-Beschleunigern ausgestattetes 1-GW-Rechenzentrum etwa 50 Milliarden US-Dollar kosten würde, obwohl die Kosten in China in der Regel niedriger sind.bloomberg+1
Die Ankündigung folgt auf einen Anstieg der weltweiten Nachfrage nach den Diensten von DeepSeek, nachdem sein V4-Flash-Modell eine Leistung gezeigt hatte, die zu einem Bruchteil der Kosten mit den weltweit besten Modellen konkurrieren kann. Diese Dynamik hatte Diskussionen über eine „DeepSeek-Gefahrenzone“ ausgelöst, in der teurere oder weniger leistungsfähige Modelle vom Aussterben bedroht waren.scmp+1
Selbst bei einer erheblichen Erhöhung dürften die Preise von DeepSeek angesichts des derzeitigen Abstands deutlich unter denen der westlichen Konkurrenz bleiben. Die aggressive Preisgestaltung des Unternehmens hatte die Rivalen im Laufe des Jahres 2026 bereits dazu veranlasst, ihre eigenen Kostenstrukturen zu überdenken. Wie hoch die Erhöhung ausfallen wird und ob sie die Kluft ausreichend verringert, um den Wettbewerbsdruck auf US-amerikanische und chinesische Konkurrenten zu lindern, bleibt abzuwarten.