Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

france24.com.france24.com+1.rmets.org+1.Der Klimawandeldienst der Europäischen Union teilte am Freitag, dem 6. November, mit, dass das Jahr 2026 „praktisch mit Sicherheit“ mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau enden wird. Damit wäre es nach 2024 erst das zweite Kalenderjahr, das diese Schwelle überschreitet. Zudem erlebte die Welt gerade den wärmsten Oktober seit Aufzeichnungsbeginn. Der Copernicus-Klimawandeldienst (C3S) beziffert die Wahrscheinlichkeit für das Überschreiten der 1,5-Grad-Marke auf mehr als 99 Prozent. Sein statistisches Modell ergibt eine Spanne von 1,56 Grad bis 1,61 Grad für das Jahr.dw.com+1
Der Bericht erscheint wenige Tage bevor sich Regierungen zum zweiwöchigen UN-Klimagipfel COP31 im türkischen Antalya treffen, der am Montag, dem 9. November, beginnt.climate.copernicus.eu+1
Die globalen Oberflächenlufttemperaturen lagen im Oktober im Durchschnitt bei 15,35 Grad. Das waren 1,75 Grad mehr als der Referenzwert von 1850 bis 1900 und der dritte Monat in Folge über 1,5 Grad. Der bisherige Oktober-Rekord lag bei 1,7 Grad und stammte aus dem Jahr 2023. Die Meeresoberflächentemperaturen außerhalb der Polarregionen lagen im Schnitt bei 20,95 Grad, was ebenfalls einen Rekord für diesen Monat darstellt.mobile.aa.com.tr+1
„Der Oktober hat das Muster bemerkenswerter globaler Wärme fortgesetzt, mit Rekordwerten bei den globalen Luft- und Meeresoberflächentemperaturen“, sagte Samantha Burgess, strategische Leiterin für Klima am Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage, das Copernicus betreibt. „Ein außergewöhnlich starker El Niño bringt zusätzliche Hitze in ein Klima, das bereits durch menschliche Aktivitäten erwärmt ist.“ Burgess wies auch darauf hin, dass der Vierjahresdurchschnitt von 2023 bis 2026 voraussichtlich über 1,5 Grad liegen wird. Dies zeige, „wie hartnäckig diese Phase der Erwärmung geworden ist“.france24.com+1
Copernicus geht davon aus, dass 2026 das zweitwärmste Jahr seit Aufzeichnungsbeginn wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Jahr den Rekord von 2024 einstellt oder übertrifft, liege bei 20 Prozent. Andere Datensätze deuten auf noch höhere Werte hin. Eine Analyse von Carbon Brief bezifferte die Chance auf ein Rekordjahr auf bis zu 97 Prozent nach den Daten von Berkeley Earth und auf etwa 67 Prozent über sechs kombinierte Datensätze hinweg. Die Analyse betonte auch, dass ein einzelnes Jahr über 1,5 Grad für sich genommen noch keine Verletzung des Pariser Abkommens darstellt, da dieses langfristig gemessen wird.carbonbrief.org+1
El Niño brach im September den Tagesrekord für die Schlüsselregion Niño3.4. Fast alle Modelle gehen davon aus, dass er der stärkste jemals aufgezeichnete El Niño wird und in diesem Winter einen Höhepunkt nahe 4 Grad erreicht. Meteorologen erklären, dass er dazu beitragen könnte, 2027 zum bisher heißesten Jahr zu machen.france24.com+1
In einem Pressebriefing der Royal Meteorological Society hieß es, das Ereignis könnte die globalen Temperaturen vorübergehend auf 1,6 bis 1,8 Grad ansteigen lassen. Bei den derzeitigen Emissionsraten entspricht dies einem Grad der langfristigen Erwärmung, den die Welt in 10 bis 15 Jahren erreichen würde. „Der Klimawandel treibt Extremwetter an, und wenn ein außergewöhnlicher El Niño hinzukommt, müssen wir in diesem und im nächsten Jahr mit schwerwiegenden Auswirkungen rechnen“, sagte Ella Gilbert, die das Briefing leitete.rmets.org