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zdnet+1eastleighvoice+1softonic+1Chinas Ministerium für Staatssicherheit hat einige Regierungsbehörden angewiesen, Windows 10 China Government Edition zu entfernen und durch heimisch entwickelte Linux-Distributionen zu ersetzen. Damit wird die ursprüngliche Frist für die Ausmusterung des Systems vom Februar 2027 auf einen Zeitpunkt später im Jahr 2026 vorgezogen. Die Anweisung, über die zuerst Bloomberg berichtete, spiegelt Pekings wachsendes Streben nach digitaler Souveränität und einer verringerten Abhängigkeit von amerikanischer Technologie wider.zdnet+1
Bei der Version, die nun ausgemustert wird, handelt es sich nicht um das Standard-Windows 10, sondern um eine spezialisierte Version, die durch C&M Information Technologies entwickelt wurde, ein 2016 gegründetes Joint Venture zwischen Microsoft und der staatlichen China Electronics Technology Group. Das System enthielt chinesische kryptografische Standards, eine lokalisierte Aktivierung und entfernte bestimmte Verbraucherdienste.eastleighvoice+1
Trotz dieser Anpassungen nannten chinesische Beamte Datensicherheitsbedenken als Grund für den beschleunigten Rückzug, lieferten jedoch keine Details zu spezifischen Schwachstellen oder Sicherheitsverletzungen. Microsoft teilte Bloomberg mit, dass dem Unternehmen "kein Sicherheitsvorfall bekannt ist, der dieses Produkt betrifft, welches weiterhin regelmäßige Sicherheitsupdates erhält".zdnet+1
Peking hat offiziell noch keine Ersatzsysteme benannt, aber die Aktien von Kylin Software und Tongxin Software Technology (UnionTech) stiegen unmittelbar nach der Ankündigung. Kylin OS und das UOS von UnionTech, letzteres mit Wurzeln in der Deepin- und Debian-Linux-Familie, werden bereits in Regierungsbehörden, staatlichen Unternehmen und kritischen Infrastrukturen eingesetzt.softonic+2
Die Anweisung stellt kein landesweites Windows-Verbot dar. Windows Home China 11 bleibt für Verbraucher verfügbar, und Windows machte laut StatCounter-Daten, die von mehreren Medien zitiert wurden, im Juli 2026 immer noch mehr als 87 Prozent des chinesischen Desktop-Web-Traffics aus.eastleighvoice+1
Der Schritt spiegelt parallele Bemühungen in Europa wider, wo das deutsche Bundesland Schleswig-Holstein plant, rund 30 000 PCs auf Linux und LibreOffice umzustellen, und Frankreich weiterhin Open-Source-Alternativen fördert. Der Übergang erfordert Anwendungstests, Treibervalidierung, Personalschulungen und die Anpassung von Windows-abhängiger Software. Diese Herausforderungen deuten darauf hin, dass Peking seine heimischen Alternativen für ausgereift genug hält, um die Arbeitslast in einem verkürzten Zeitrahmen zu bewältigen.techbuzz+2