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reuters.com+1.semafor.com.cnbc.com+1.Die Vorstandsvorsitzende von BP , Meg O'Neill, erklärte am Freitag, den 30. Oktober, dass sie Gespräche über eine Aufspaltung des britischen Energiekonzerns "kategorisch" ausschließen könne. Sie reagierte damit auf einen Bericht, wonach einige Vorstandsmitglieder eine Zerschlagung des Unternehmens befürworten. O'Neill äußerte sich während der Telefonkonferenz zu den Ergebnissen des dritten Quartals. Sie betonte, ihre Gespräche mit dem Vorstand zur Strategie würden die "Notwendigkeit" eines integrierten Öl- und Gaskonzerns unterstreichen, bei dem Upstream- und Downstream-Geschäfte unter einem Dach vereint bleiben.reuters.com+1
Das Dementi erfolgte am selben Tag, an dem BP den höchsten Quartalsgewinn nach der aktuellen Messmethode bekannt gab. Damit argumentiert O'Neill für den Erhalt der Unternehmenseinheit, während das Unternehmen gleichzeitig hohe Cashflows generiert.
Am Mittwoch, den 28. Oktober, berichtete Semafor exklusiv unter Berufung auf informierte Kreise, dass einige Vorstandsmitglieder des 129 Milliarden Dollar schweren Unternehmens eine Aufspaltung befürworten. Dem Bericht zufolge entstand die Idee, nachdem jahrelange kleinere Ausgliederungen den Druck der Investoren auf bessere Renditen nicht verringern konnten. Es hieß zudem, dass keine Entscheidung getroffen wurde, der gesamte Vorstand das Thema nicht formell diskutiert habe und O'Neill dem Vorhaben ablehnend gegenüberstehe. Ein BP-Sprecher teilte dem Medium damals mit: "Das ist kategorisch falsch".semafor.com
Der bereinigte Gewinn von BP im dritten Quartal, das Äquivalent zum Nettogewinn, vervierfachte sich gegenüber dem Vorjahr fast auf 8,5 Milliarden Dollar. Dies übertraf die Erwartungen der Analysten, unterstützt durch höhere Raffineriemargen sowie ein stärkeres Gas-Marketing- und Handelsgeschäft. Es war der höchste Quartalsgewinn, den BP unter der aktuellen Messmethode jemals erzielt hat. Die Nettoverschuldung sank auf 13,9 Milliarden Dollar, womit das Unternehmen sein Schuldenziel ein Jahr früher als geplant erreichte.cnbc.com+1
Das Quartal beinhaltete zudem Wertminderungen nach Steuern in Höhe von 4 Milliarden Dollar, die hauptsächlich mit Transformationsgeschäften wie Lightsource bp und Offshore-Windkraft verbunden sind. BP teilte mit, dass man nun für 2026 mit Desinvestitionserlösen von etwa 8 Milliarden Dollar rechne, darunter rund 6 Milliarden Dollar aus dem geplanten Verkauf von Castrol.finance.yahoo.com+1
BP hat für den 15. Dezember ein Strategie-Update unter der Leitung von O'Neill angesetzt. Dies wird die nächste Gelegenheit für Investoren sein, zu sehen, ob sich Vorstand und Management über die künftige Struktur des Unternehmens einig sind. Das Unternehmen betonte zudem, dass die weitere Stärkung der Bilanz weiterhin oberste Priorität habe.perplexity.ai+1