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pagesix+1audacy+1latimes+1Bonnie Tyler, die walisische Sängerin, deren raue Stimme und theatralische Power-Balladen sie zu einer der bekanntesten Popkünstlerinnen der 1980er Jahre machten, starb am Mittwoch in einem Krankenhaus in Portugal. Sie wurde 75 Jahre alt.
Ihre Familie gab die Nachricht am Donnerstag auf ihrer offiziellen Website und in den sozialen Medien bekannt. "Bonnies Familie und ihr Team sind untröstlich, bekannt geben zu müssen, dass Bonnie letzte Nacht unerwartet in einem Krankenhaus in Portugal an den Folgen der Krankheit, wegen der sie behandelt wurde, verstorben ist", hieß es in der Erklärung. Die Familie bat um Privatsphäre und kündigte eine weitere Stellungnahme an.pagesix+1
Tyler wurde Anfang Mai wegen einer Notoperation am Darm in ein Krankenhaus in Faro, Portugal, eingeliefert, wo sie ein Haus besaß. Nach der Operation wurde sie in ein künstliches Koma versetzt. Mitte Juni teilte ihre Familie mit, dass sie nicht mehr im Koma liege, aber "weiterhin sehr krank" sei und auf der Intensivstation liege. Ihre Ärzte hatten sich zuversichtlich geäußert, dass sie sich gut erholen würde, und ihr Team hatte Shows bis August abgesagt, blieb aber hoffnungsvoll, dass die Herbsttermine stattfinden könnten.latimes+3
Ihr Tod wurde als unerwartet beschrieben, was auf eine plötzliche Verschlechterung nach wochenlanger, scheinbar langsamer, aber stetiger Genesung hindeutet.scrippsnews+1
Geboren als Gayneth Hopkins am 8. Juni 1951 in Skewen, Wales, erlangte Tyler 1977 mit "It's a Heartache" Berühmtheit, bevor sie 1983 mit "Total Eclipse of the Heart" zum Weltstar wurde. Die von Jim Steinman geschriebene Hymne stürmte weltweit die Charts und ist seitdem ein kultureller Meilenstein, der bei jeder Sonnen- und Mondfinsternis auf Streaming-Plattformen boomt.audacy+1
In ihrer fünf Jahrzehnte umspannenden Karriere veröffentlichte Tyler 18 Alben, erhielt drei Grammy-Nominierungen und vertrat das Vereinigte Königreich beim Eurovision Song Contest 2013 in Malmö, Schweden, wo sie den 19. Platz belegte. Im Jahr 2022 wurde sie für ihre Verdienste um die Musik zum Member of the Order of the British Empire ernannt.wikipedia+1
Hinterlassen hat sie ihren Ehemann Robert Sullivan, einen ehemaligen olympischen Judoka, der bei den Spielen 1972 in München antrat. Das Paar heiratete 1973 und hatte keine Kinder.telegraph+2