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reutersfinance.yahoo+1finance.yahoo+1Sowohl die Bank of England als auch die Bank of Japan werden ihre Zinssätze bei ihren jeweiligen Sitzungen in der kommenden Woche voraussichtlich unverändert lassen, da die Zentralbanken weltweit mit anhaltendem Inflationsdruck kämpfen und gleichzeitig verfrühte politische Kehrtwenden vermeiden wollen.
Alle 70 Volkswirte in einer am Donnerstag veröffentlichten Reuters-Umfrage erwarten, dass die Bank of England ihren Leitzins bei der Sitzung am 30. Juli bei 3,75 % belässt, basierend auf der zwischen dem 21. und 24. Juli durchgeführten Erhebung. Die Einstimmigkeit spiegelt die breite Übereinstimmung wider, dass die Inflation nach wie vor zu hoch ist, um Zinssenkungen zu rechtfertigen, aber nicht dringlich genug, um Anhebungen zu erfordern.reuters+1
Eine deutliche Mehrheit der Befragten – 58 von 70 – sieht den Leitzins bis Ende 2026 bei 3,75 %, während acht eine Anhebung um 25 Basispunkte und vier eine Senkung auf 3,50 % prognostizieren. Die britische Inflation wird für dieses Jahr auf durchschnittlich 3,1 % und für 2027 auf 2,5 % geschätzt, was beides deutlich über dem 2-Prozent-Ziel der Zentralbank liegt. Die Median-Schätzung deutet darauf hin, dass die erste Zinssenkung nicht vor Juli 2027 erfolgen wird.arabictrader+1
Das Festhalten am Zinsniveau spiegelt eine geldpolitische Haltung wider, die seit Dezember 2025, als die BoE die Zinsen auf 3,75 % senkte, weitgehend unverändert geblieben ist. Seitdem hat der Iran-Konflikt die Energiepreise in die Höhe getrieben und die Inflationsaussichten verkompliziert, obwohl der BoE-Entscheidungsträger Alan Taylor im Juni sagte, er sehe keine Notwendigkeit für eine Anhebung, um dem Inflationsdruck zu begegnen.reuters+1
Die Bank of Japan wird ihren Leitzins bei ihrer zweitägigen Sitzung, die am 31. Juli endet, voraussichtlich ebenfalls bei 1 % belassen, wie Reuters -Quellen und Berichte von Nikkei nahelegen. Die erwartete Pause folgt auf die historische Entscheidung vom Juni, die Zinsen mit einer 7-zu-1-Mehrheit um 25 Basispunkte auf ein 31-Jahres-Hoch – den höchsten Stand seit 1995 – anzuheben.reuters+3
Trotz der Pause wird erwartet, dass die Entscheidungsträger ihre Prognose für das Wirtschaftswachstum für das Geschäftsjahr 2026 von der derzeitigen Schätzung von 0,5 % nach oben korrigieren, gestützt durch eine robuste Nachfrage im Bereich der künstlichen Intelligenz. Die Zentralbank könnte auch ihre Einschätzung überdenken, dass die Risiken für die Wirtschaft "nach unten gerichtet" seien, was das wachsende Vertrauen widerspiegelt, dass Japan einen ernsthaften Abschwung vermeiden kann.japantimes+1
Sowohl Barclays als auch die Bank of America betrachten das Halten der Zinsen im Juli eher als taktische Pause denn als Ende der Straffung und sehen den Oktober als wahrscheinlichstes Zeitfenster für die nächste Anhebung um einen Viertelprozentpunkt. Die meisten von Reuters befragten Analysten erwarten, dass die BoJ die Zinsen bis Jahresende auf 1,25 % anhebt.finance.yahoo+2
Die beiden Zinspausen in der kommenden Woche fügen sich in ein breiteres Muster bei den großen Zentralbanken ein. Die Europäische Zentralbank hielt die Zinsen am 23. Juli bei 2,25 %, während die Federal Reserve ihren Leitzins bei ihrer Sitzung am 28. und 29. Juli voraussichtlich bei 3,50 % bis 3,75 % belassen wird. Die gemeinsame Vorsicht spiegelt eine Welt wider, die immer noch mit erhöhter Inflation zu kämpfen hat, die teilweise durch die Volatilität der Energiepreise infolge des Nahostkonflikts angetrieben wird.reuters+1