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news.bloomberglaw+1linkedin+1cnbcDas Biotech-Dealmaking hat 2026 ein "hektisches Tempo" erreicht, wobei bereits mehr Transaktionen über 1 Milliarde US-Dollar abgeschlossen wurden als im gesamten Jahr 2025 zusammen, so Krishna Veeraraghavan, globaler Co-Leiter für M&A bei Paul Weiss, der den Trend am Dienstag bei Bloomberg Television erörterte.bloomberg+1
Der Anstieg bei M&A-Aktivitäten in den Biowissenschaften hat 2026 zum stärksten Jahr für Biopharma-Deals seit der Zeit vor der Pandemie gemacht, angetrieben durch Patentabläufe, wiederbelebte öffentliche Märkte und die Dringlichkeit der Pharmaunternehmen, ihre Pipelines aufzufüllen.
Der Deal-Rausch geht weit über die Mega-Fusionen hinaus, die normalerweise die Schlagzeilen dominieren. Mid-Cap-Unternehmen treten nun als Käufer auf und verfolgen Ziele im Wert von 1 bis 2 Milliarden US-Dollar – ein Segment, das in den Vorjahren weitgehend das Revier der großen Pharmaunternehmen war. Auch das Volumen der Deals auf dem privaten Markt ist laut Veeraraghavans Auftritt bei Bloomberg stark gestiegen.endpoints+3
Daten von STAT News berichteten, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 Deals im Wert von 134 Milliarden US-Dollar abgeschlossen wurden, was das Gesamtjahresergebnis des Vorjahres von 112 Milliarden US-Dollar übertrifft, mit 33 Biotech-Akquisitionen im Wert von mindestens 1 Milliarde US-Dollar. Der Halbjahresausblick von PwC stellte fest, dass der Transaktionswert allein im ersten Quartal 65 Milliarden US-Dollar überstieg, wobei in diesem Zeitraum 16 Deals mit einem Volumen von über 1 Milliarde US-Dollar angekündigt wurden.pwc+2
Die hartnäckigste Kraft hinter dieser Welle bleibt die sogenannte Patentklippe. Große Pharmaunternehmen sehen sich bis 2030 mit einem Umsatzrisiko von über 230 Milliarden US-Dollar durch den Verlust der Exklusivität konfrontiert, was sie dazu zwingt, innovative Assets in den Bereichen Onkologie, Immunologie, kardiometabolische Erkrankungen und seltene Krankheiten zu erwerben.linkedin+1
RBC Capital Markets stellte fest, dass in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 und der ersten Hälfte des Jahres 2026 33 Deals im Wert von 1 Milliarde US-Dollar oder mehr abgeschlossen wurden – das Dreifache der Anzahl der vier vorangegangenen Quartale. Ernst & Young bezifferte das im Jahr 2025 für Deals eingesetzte Kapital auf 100 Milliarden US-Dollar, wobei sich das Tempo allein im ersten Quartal 2026 auf 36 Milliarden US-Dollar beschleunigte.rbccm+1
Sollte die aktuelle Dynamik anhalten, könnte der Sektor laut CNBC einen Gesamtwert von über 250 Milliarden US-Dollar für das Jahr erreichen, was den höchsten Stand seit 2019 bedeuten würde. Die durchschnittliche Dealgröße ist 2026 auf 527 Millionen US-Dollar gestiegen, gegenüber 365 Millionen US-Dollar im Jahr 2025. Da Käufer über die traditionelle Big Pharma hinaus diversifizieren und Kapital sowohl in öffentliche als auch in private Biotech-Märkte fließt, erwarten Dealmaker, dass die zweite Jahreshälfte aktiv bleiben wird.cnbc