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bloomberg+1bloomberg+1cryptobriefing+1Barrick Mining gab am Montag bekannt, eine Einigung mit Newmont bezüglich ihres Joint Ventures in Nevada erzielt zu haben. Damit wird das größte Hindernis für den Plan des kanadischen Goldproduzenten ausgeräumt, seine nordamerikanischen Vermögenswerte im Rahmen eines Börsengangs mit einem Wert von rund 42 Milliarden US-Dollar an die Börse zu bringen.bloomberg+1
Das Unternehmen ernannte zudem seinen bisherigen President und CEO Mark Hill zum Leiter der geplanten Ausgliederung, wie aus einer zusammen mit den Zahlen für das zweite Quartal veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Die Einigung erfolgt trotz wachsenden Widerstands einiger der größten Aktionäre von Barrick, die die Umstrukturierungsstrategie des Verwaltungsratsvorsitzenden John Thornton öffentlich infrage gestellt haben.bloomberg
Nevada Gold Mines, der weltweit größte Goldförderkomplex, ist ein Joint Venture, an dem Barrick eine Mehrheitsbeteiligung von 61,5 % hält und Newmont 38,5 % besitzt. Im Februar übermittelte Newmont eine formelle Mitteilung über eine Pflichtverletzung an Barrick, in der dem Unternehmen Missmanagement des Joint Ventures vorgeworfen sowie auf sinkende Fördermengen und steigende Kosten verwiesen wurde. Newmont verfügt im Rahmen der Joint-Venture-Vereinbarung zudem über Zustimmungsrechte, die dem Konzern effektiv ein Vetorecht bei jedem Börsengang der Nevada-Assets einräumten.cryptobriefing+2
Bloomberg News berichtete im Februar, dass Newmont der Ansicht war, dass jeder Börsengang seine Zustimmung erfordere. Mit der am Montag erzielten Einigung scheint diese Hürde genommen zu sein, obwohl spezifische Bedingungen der Vereinbarung nicht sofort bekannt gegeben wurden.finance.yahoo
Die Einigung mit Newmont beendet die Spannungen zwischen Barrick und den eigenen Aktionären nicht. Portfoliomanager von Van Eck Associates, dem viertgrößten Aktionär von Barrick, trafen sich in diesem Jahr mindestens dreimal mit Führungskräften des Unternehmens, um sich gegen den Börsengang auszusprechen. Auch Mackenzie Financial und Franklin Equity Group haben ihren Unmut geäußert.finance.yahoo
"Wenn Sie mich fragen, wäre ein eleganter Abgang des derzeitigen Verwaltungsratsvorsitzenden und ein Wechsel an der Spitze wünschenswert", sagte Benoit Gervais, Portfoliomanager bei Mackenzie, in einem von Bloomberg zitierten Interview. Die Investoren argumentieren, dass die Umstrukturierung ihre Beteiligung an den profitabelsten Aktivitäten von Barrick um bis zu 15 % verwässere.finance.yahoo
Barrick hatte den Ausgliederungsplan erstmals im Dezember 2025 ins Gespräch gebracht und strebt für Ende 2026 die Börsennotierung von 10 % bis 15 % der neuen Gesellschaft an. Das Unternehmen erklärte, die Mehrheitskontrolle behalten zu wollen. Barrick treibt den Börsengang trotz des Widerstands der Investoren voran und hat nicht mitgeteilt, ob die Transaktion einer Abstimmung der Aktionäre bedarf.news.bloomberglaw+2
"Das bereitet mir einfach Kopfschmerzen", sagte Steve Land, Portfoliomanager bei der Franklin Equity Group. "Ich glaube, da bin ich nicht der Einzige."finance.yahoo