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federalreserve+1democrata+1firstpostDie Federal Reserve hob ihren Leitzins am Mittwoch um 25 Basispunkte auf eine Zielspanne von 3,75% bis 4% an, die erste Erhöhung seit 2023, während die Bank of England am Donnerstag für die Beibehaltung ihres Zinssatzes bei 3,75% stimmte. Dies unterstreicht eine wachsende Spaltung unter den großen Zentralbanken der Welt bei der Reaktion auf die steigenden Energiepreise.federalreserve+2
Der Schritt der Fed, der einstimmig von allen 12 stimmberechtigten Mitgliedern des Federal Open Market Committee gebilligt wurde, wurde durch die von der Zentralbank als "erhöht" bezeichnete Inflation vorangetrieben. Man erklärte, die Maßnahme werde "eine zeitnahe Rückkehr zum 2-Prozent-Ziel des Komitees unterstützen". Fed-Chef Kevin Warsh deutete an, dass sich der zugrunde liegende Preisdruck nicht ausreichend verbessert habe und weitere Straffungen folgen könnten, wobei 16 von 18 Entscheidungsträgern mindestens eine weitere Erhöhung in diesem Jahr prognostizieren.firstpost+1
Das geldpolitische Komitee der Bank of England stimmte mit 6 zu 3 Stimmen dafür, den Leitzins unverändert zu lassen, wobei drei Mitglieder eine Erhöhung auf 4% befürworteten. Gouverneur Andrew Bailey erkannte die Risiken an, schlug aber einen vorsichtigen Ton an. "Bisher hatte der Anstieg der globalen Energiekosten begrenzte Auswirkungen auf Preise und Löhne im Vereinigten Königreich", sagte Bailey. "Je länger diese Volatilität jedoch anhält, desto größer wird ihr Einfluss auf die Inflation sein". Die britische Inflation lag im August bei 3,1%, wobei etwa 0,7 Prozentpunkte des Anstiegs direkt auf Energiepreise, vor allem Kraftstoffe, zurückzuführen waren.democrata+1
Die Europäische Zentralbank hatte ihren Einlagensatz bereits am 10. September um 25 Basispunkte auf 2,5% angehoben, die zweite Erhöhung in diesem Jahr, unter Verweis auf den Inflationsdruck durch den Konflikt im Nahen Osten und eine prognostizierte Gesamtinflation von 3% für 2026. Die Energiepreise im Euroraum waren im August im Jahresvergleich um 14,3% höher, während die US-Energiepreise im gleichen Zeitraum um 16,3% stiegen.streamlinefeed
Die Bank of Japan wird laut Reuters bei ihrer am Freitag endenden Sitzung voraussichtlich ihren Leitzins von 1% auf 1,25% anheben, was die Kreditkosten auf ein 31-Jahres-Hoch treiben würde. Das Wall Street Journal News Corp berichtete, dass die Märkte den Schritt nahezu vollständig eingepreist haben. Eine Zinserhöhung würde den fortgesetzten Abkehrkurs der BOJ von jahrzehntelanger ultralockerer Politik markieren, da die japanische Inflation hartnäckiger wird.reuters+1
Die Divergenz spiegelt keinen koordinierten Straffungszyklus wider, sondern unterschiedliche nationale Belastungen. Die Fed reagiert auf die robuste US-Verbrauchernachfrage – die Einzelhandelsumsätze stiegen im August um 1,2% – sowie auf die hartnäckige Inflation. Die EZB steht vor einem energiebedingten Schock, der eine fragile Eurozonen-Wirtschaft trifft. Die Bank of England wägt denselben Energieschock gegen ein schwächeres Arbeitsmarktumfeld ab. Und die BOJ normalisiert sich allmählich nach Jahren als Außenseiter.firstpost
CNBC berichtete, dass die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von über 80% einpreisen, dass die Bank of England bei ihrer nächsten Sitzung im November die Zinsen anheben wird. Die Ära der synchronisierten Lockerung scheint vorbei zu sein, ersetzt durch einen Flickenteppich an Reaktionen, die die globalen Kreditkosten hoch, aber ungleichmäßig halten werden.cnbc