Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

wsj+1investing+1investors.baesystems+1BAE Systems hat am Donnerstag seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben, nachdem das Unternehmen einen Gewinnanstieg von 11 Prozent im ersten Halbjahr gemeldet hatte. Gleichzeitig übertraf der deutsche Konkurrent Rheinmetall mit vorläufigen Ergebnissen für das zweite Quartal die Erwartungen der Analysten deutlich, was den Aufschwung in der europäischen Verteidigungsindustrie durch erhöhte Militärausgaben unterstreicht.
Der britische Verteidigungsauftragnehmer erwartet nun ein Umsatzwachstum von 8 bis 10 Prozent für 2026, gegenüber der bisherigen Prognose von 7 bis 9 Prozent, wie das Wall Street Journal News Corp berichtet. Das Unternehmen meldete einen Halbjahresumsatz von 15,77 Milliarden Pfund und einen operativen Gewinn vor Zinsen und Steuern von 1,70 Milliarden Pfund, bei einem Auftragsbestand von 84 Milliarden Pfund. BAE begründete die Anhebung mit gestiegenen Verteidigungshaushalten von Regierungen, die auf ein erhöhtes globales Bedrohungsniveau reagieren.wsj+2
Die angehobene Prognose spiegelt ein Muster aus dem Jahr 2025 wider, als BAE seinen Ausblick zur Jahresmitte nach einer starken operativen Leistung ebenfalls nach oben korrigierte. Das Unternehmen hatte zuvor einen Jahresumsatz von 30,66 Milliarden Pfund für 2025 gemeldet.bloomberg+1
Rheinmetall erzielte einen vorläufigen operativen Gewinn von 562 Millionen Euro im zweiten Quartal, was fast 20 Prozent über dem Marktkonsens von 469,9 Millionen Euro liegt, während der Umsatz im Jahresvergleich um etwa 69 Prozent auf 3,29 Milliarden Euro stieg. Das deutsche Unternehmen gab zudem bekannt, dass sein Auftragsbestand im Quartal die Marke von 80 Milliarden Euro überschritten hat, nachdem neue Aufträge im Wert von 11,37 Milliarden Euro gesichert wurden, darunter Verträge für Loitering Munition der Bundeswehr und ein Großauftrag aus Rumänien.investing+2
Die Aktien von Rheinmetall, die im DAX notiert sind, stiegen nach der Ankündigung um mehr als 6 Prozent.rttnews
Die Ergebnisse beider Unternehmen spiegeln einen breiteren Trend steigender Militärbudgets in NATO und verbündeten Staaten als Reaktion auf geopolitische Spannungen wider. Branchenanalysten deuten die Aufwärtskorrekturen als Zeichen für eine starke Entwicklung, nicht nur für einzelne Unternehmen, sondern für den gesamten Verteidigungssektor. BAE hatte noch im Mai bestätigt, dass das Unternehmen in allen Hauptmärkten erhöhte Verteidigungsausgaben verzeichnet, ein Trend, der sich nun in angehobenen Finanzzielen niederschlägt.devdiscourse+1