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businesstimesbusinesstimesbusinesstimesDie asiatischen Aktienmärkte legten am Mittwoch, dem 5. August, zu. Der MSCI Asia-Pacific-Index stieg um 1,1 Prozent, da die Hoffnung auf eine mögliche Übergangsvereinbarung zwischen Washington und Teheran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus die Sorgen um die Energieversorgung verringerte und die Ölpreise sinken ließ.businesstimes Südkoreanische Aktien führten den Anstieg mit einem Plus von 3,5 Prozent an. Samsung Electronics und SK Hynix legten in Seoul jeweils um mehr als 4 Prozent zu, nachdem ein US-Halbleiterindex seine stärkste viertägige Rallye seit 2020 verzeichnet hatte und Investoren ihre Wetten auf den Bereich der künstlichen Intelligenz erneuerten.businesstimes ## Diplomatie und Öl Der Anstieg folgte auf zunehmende Anzeichen dafür, dass ein kurzfristiges Abkommen zur Normalisierung der kommerziellen Schifffahrt durch die Straße von Hormus, eine entscheidende Ader für die globale Energieversorgung, in greifbare Nähe rücken könnte. Katar erklärte, ein Vorschlag sei ausgearbeitet worden, während US-amerikanische und iranische Beamte sich optimistisch über eine Einigung zur Wiedereröffnung der Wasserstraße äußerten.businesstimes Brent-Rohöl weitete seine Verluste auf fast 79 Dollar pro Barrel aus, während die diplomatische Dynamik zunahm. Der Rückgang der Ölpreise erfolgte nach einer volatilen Woche, in der der Rohölpreis am Montag um 7 Prozent gefallen war, nachdem Präsident Trump erklärt hatte, er habe aus gutem Willen auf neue Angriffe gegen den Iran verzichtet, woraufhin Teheran jedoch bestritt, dass überhaupt Verhandlungen stattgefunden hätten.thestar+2 "Die Märkte reagieren auf die Möglichkeit, dass eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus dazu beitragen könnte, die globale Ölversorgung zu normalisieren und den kurzfristigen Druck auf die Energiepreise zu verringern", sagte Tony Miano vom Wells Fargo Investment Institute. "Niedrigere Ölpreise können Inflationssorgen lindern."businesstimes ## Verschiebung der Zinserwartungen Der Rückgang der Energiepreise dämpfte auch die Erwartungen an Zinserhöhungen durch die Federal Reserve, was die Risikobereitschaft weiter stützte. US-Staatsanleihen legten in der vorangegangenen Handelssitzung in New York zu, als Anzeichen diplomatischer Fortschritte den Ölpreis drückten und Händler ihre Wetten auf mehr als eine Zinserhöhung der Fed im kommenden Jahr zurückfuhren. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe lag am frühen Mittwoch bei 4,61 Prozent.businesstimes Der S&P 500 hatte am Dienstag ein Rekordhoch erreicht, während der australische S&P/ASX 200 am Mittwoch ein Allzeithoch markierte. Der japanische Topix stieg um 1,5 Prozent.businesstimes ## Vorsicht bleibt geboten Trotz des Optimismus warnten Analysten, dass die Lage weiterhin fragil sei. "Da nun so viel Optimismus in den Ölmarkt eingepreist ist und das Risiko einer Wiederholung der falschen Hoffnung der letzten Woche nach wie vor sehr real ist, scheint sich das Risikoverhältnis wieder in Richtung Aufwärtsbewegung zu verschieben", schrieb Tony Sycamore, Analyst bei IG Markets in Sydney.businesstimes Selbst wenn eine Einigung über die Schifffahrt erzielt wird, könnte sie dennoch daran scheitern, den fünf Monate alten Konflikt zwischen den USA und dem Iran endgültig zu beenden oder die Bedenken hinsichtlich des iranischen Atomprogramms auszuräumen.businesstimes