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aljazeera+1bbc+1espn+1Argentiniens Versuch, den Weltmeistertitel zu verteidigen, überstand am Dienstag seinen gefährlichsten Moment, als der Titelverteidiger einen Zwei-Tore-Rückstand aufholte und Ägypten in einem Achtelfinalspiel im Atlanta Stadium mit 3:2 besiegte – ein Ergebnis, das nun von Vorwürfen voreingenommener Schiedsrichterentscheidungen seitens des ägyptischen Fußballverbandes und des Trainerstabs überschattet wird.wsbtv+2
Ägypten schien kurz vor einer historischen Überraschung zu stehen, nachdem Tore von Yasser Ibrahim und Mostafa Ziko die Pharaonen mit 2:0 in Führung gebracht hatten, wobei Lionel Messi dazwischen einen Elfmeter verschoss. Argentinien schien am Ende, bis Messi in der 79. Minute seine Mannschaft zurück ins Spiel brachte. Drei unbeantwortete Tore in 13 Minuten – gekrönt durch den Siegtreffer von Enzo Fernández in der 92. Minute – vollendeten eines der dramatischsten Comebacks in der Geschichte der Weltmeisterschaft und brachten Argentinien ins Viertelfinale.barcablaugranes+3
Messis Tor verlängerte seine Torserie auf neun aufeinanderfolgende WM-Spiele und brachte ihn mit acht Treffern wieder an die Spitze des Goldenen Schuhs.aljazeera
Das Comeback wurde von der Wut Ägyptens über eine VAR-Entscheidung überschattet, die ein Tor von Mostafa Ziko aberkannte, als Ägypten bereits mit 1:0 führte, bevor Ziko später erneut traf und auf 2:0 erhöhte. Der ägyptische Verband beschuldigte die FIFA der Manipulation, wobei die BBC berichtete, dass das ägyptische Lager die Schiedsrichterleistung als zugunsten Argentiniens gelenkt bezeichnete. Die New York Times berichtete, dass Ägypten „über die Schiedsrichterleistung tobt“ und behauptet, die Weltmeisterschaft sei „auf Argentinien ausgerichtet“.aljazeera+2
Der ägyptische Trainer Hossam Hassan nannte die Schiedsrichterleistung „unfair“ und sagte, sie habe Argentinien begünstigt, wobei er in seinen Äußerungen nach dem Spiel scharf gegen die Offiziellen austeilte.nypost
Abseits des Streits um die Schiedsrichter hatte Hassan bereits vor dem Spiel politische Spannungen in den Fokus gerückt. Auf einer offiziellen FIFA-Pressekonferenz am Montag appellierte der Trainer für Unterstützung für die Palästinenser und erklärte: „Durch den Fußball – die Soft Power des Planeten – möchte ich eine Botschaft vermitteln: Erlaubt dem palästinensischen Volk zu leben.“ Hassan, der sich nach Ägyptens früherem Sieg über Australien in eine palästinensische Flagge gehüllt hatte, forderte Sportler und Journalisten weltweit auf, diese Botschaft zu verbreiten.nytimes+1
Argentinien trifft nun am Samstag im Viertelfinale auf die Schweiz, die am selben Tag Kolumbien im Elfmeterschießen eliminierte.apnews+1