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trendforce+19to5mac+1macdailynews+1Apple hat einen mehrjährigen Liefervertrag für NAND-Flash-Speicher unterzeichnet, während das Unternehmen kurz vor seiner Produktpräsentation Ende dieser Woche mit einer drastischen Eskalation der Komponentenkosten konfrontiert ist. Die Vereinbarung, über die zuerst die südkoreanische Economy Tribune berichtete und die von TrendForce detailliert wurde, zielt darauf ab, eine ausreichende Versorgung für kommende Geräte sicherzustellen, enthält jedoch keine Preisobergrenze und dürfte den Preisdruck auf Apple nicht vollständig lösen.trendforce+1
Der Liefervertrag kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Daten von TrendForce zeigen, dass die Speicherkosten für das 256GB iPhone 18 Pro im dritten Quartal 2026 voraussichtlich fast 400 Prozent höher liegen werden als ein Jahr zuvor. Trotz Apples Bemühungen, niedrigere Preise für andere Komponenten auszuhandeln, ist es "unwahrscheinlich, dass diese Einsparungen den resultierenden Druck auf die gesamten Stückkosten ausgleichen können", so TrendForce. Aktuelle Schätzungen deuten darauf hin, dass Apple den Verkaufspreis des iPhone 18 Pro um etwa 100 Dollar gegenüber dem iPhone 17 Pro anheben könnte, um einen Großteil des Anstiegs aufzufangen, anstatt ihn direkt an die Verbraucher weiterzugeben.9to5mac+1
Obwohl der Vertragspartner, das Volumen und die Preisbedingungen des neuen NAND-Deals nicht offengelegt wurden, haben Marktbeobachter, die von der Economy Tribune zitiert wurden, das japanische Unternehmen Kioxia als wahrscheinlichen Partner identifiziert. Die beiden Unternehmen verbindet eine langjährige Lieferantenbeziehung. Anfang des Jahres stimmte Apple zu, Kioxia ab dem ersten Quartal 2026 den doppelten Preis für NAND zu zahlen, wobei die Preise vierteljährlich angepasst werden. Eine Analyse von Morgan Stanley im Januar stellte fest, dass Apple sich NAND-Bestände bis Anfang 2026 zu günstigen Preisen unter einem früheren Kioxia-Vertrag gesichert hatte, warnte jedoch, dass Neuverhandlungen unmittelbar bevorstünden.x+3
Der Speicherengpass erhöht den Druck auf die Markteinführung des iPhone Ultra, Apples erstem faltbaren Smartphone, das voraussichtlich auf dem Event des Unternehmens am 9. September vorgestellt wird. Samsung Electronics und SK Hynix werden voraussichtlich gemeinsam etwa 70 Prozent der 12GB LPDDR5 DRAM des Geräts liefern, während Micron den Rest beisteuert. Ein weltweiter DRAM-Mangel, der durch die KI-Nachfrage angetrieben wird, hat dazu geführt, dass Apple-Prozessoren im Wert von rund 1 Milliarde Dollar bei TSMC Taiwan Semiconductor Manufacturing Company Limited ungenutzt lagern und auf Speicher für die fortschrittliche Verpackung warten. Der Analyst Ming-Chi Kuo hat gewarnt, dass Apple bis Jahresende möglicherweise nur bis zu 8 Millionen faltbare iPhones produzieren kann, was die Verfügbarkeit zum Start stark einschränken dürfte.macdailynews+5