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bloombergaxiosopenai+1Anthropic plant, Unternehmenskunden die Speicherung ihrer Daten auf der eigenen Cloud-Infrastruktur zu ermöglichen, anstatt auf den Servern des Unternehmens. Dies berichtet Bloomberg und markiert eine Abkehr von einer Richtlinie, die bei Unternehmen, die sensible Informationen nicht mit dem KI-Startup teilen wollten, auf Widerstand stieß.bloomberg
Der Hersteller von Claude plant, später in diesem Jahr ein neues Sicherheitssystem einzuführen. Dieses wird zwar weiterhin erfordern, dass Unternehmenskunden Daten für 30 Tage vorhalten, bietet ihnen jedoch die Option, diese auf ihrer eigenen Cloud-Computing-Infrastruktur zu speichern, berichtete Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Das System sei seit Monaten in der Entwicklung, und Anthropic habe bereits vor der Kritik der Kunden an der ursprünglichen Richtlinie mit der Arbeit daran begonnen, so die Quelle.bloomberg
Anthropic kündigte im Juni an, dass eine 30-tägige Datenspeicherung für alle Eingaben und Ausgaben seiner leistungsstärksten Modelle Mythos und Fable erforderlich sei, um Cyberangriffe zu erkennen und zu verhindern. Das Unternehmen räumte den Zielkonflikt in einem kürzlich veröffentlichten Risikobericht ein und schrieb, die Richtlinie werde "bei Kunden, die eine Null-Speicherungs-Politik erwarten, unbeliebt sein und reale Risiken für unseren Geschäftserfolg bergen (insbesondere, wenn Wettbewerber nicht nachziehen)."axios+1
Das Unternehmen hat sich laut Bloomberg mit mehr als 100 Kunden in stark regulierten Branchen abgestimmt, um die neue Option zu entwickeln. Anthropic lehnte eine Stellungnahme ab.bloomberg
Die geplante Änderung kommt einen Tag, nachdem der Konkurrent OpenAI angekündigt hat, ein System namens Private Safety Processing zu testen. Dieses zielt darauf ab, Missbrauchsmuster über zusammenhängende Interaktionen hinweg zu erkennen, ohne Kundendaten überhaupt zu speichern. OpenAI veröffentlichte am Dienstag einen Blogbeitrag, in dem erläutert wird, wie das System nur eng definierte Sicherheitssignale an das Unternehmen sendet, ohne die zugrunde liegenden Eingaben oder Antworten offenzulegen.openai+1
"Wir sehen bei leistungsfähigeren Frontline-Modellen, dass Risiken oft nicht nur durch die Betrachtung eines einzelnen Paares aus Eingabe und Antwort entstehen, sondern wenn man mehrere Interaktionen über einen längeren Zeitraum betrachtet", sagte Aleah Houze, Leiterin der Produktrichtlinien bei OpenAI, gegenüber Reportern in einem Briefing.axios
OpenAI kündigte eine breitere Einführung und ein technisches Whitepaper für September an. Das Unternehmen testet das System derzeit mit frühen Kunden, darunter Databricks und Microsoft .thenextweb+1
Die beiden Ansätze spiegeln eine wachsende strategische Kluft zwischen den führenden KI-Unternehmen wider. Anthropic hält daran fest, dass die Datenspeicherung — selbst auf kundeneigenen Servern — für die Erkennung komplexer Angriffe, die sich über mehrere Anfragen hinweg entfalten, unerlässlich bleibt. OpenAI argumentiert, dass es ähnliche Sicherheitsergebnisse durch kryptografische Techniken erzielen kann, die Rohdaten vor dem Zugriff der eigenen Mitarbeiter schützen.thenextweb+1
Für Unternehmenskunden, die abwägen, welchem KI-Anbieter sie ihre sensibelsten Arbeitslasten anvertrauen sollen, könnte dieser Unterschied entscheidend sein.