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globenewswiregamesbeat+1theverge+1AMD Advanced Micro Devices, Inc. meldete am 4. August für das zweite Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 11,54 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 50 Prozent gegenüber 7,69 Milliarden US-Dollar im Vorjahr, da die rasant steigende Nachfrage nach KI-Infrastruktur das Rechenzentrumsgeschäft auf neue Höchststände trieb. Trotz des Übertreffens der Wall-Street-Erwartungen fiel die Aktie im nachbörslichen Handel um rund 8 Prozent, da Anleger die Ergebnisse vor dem Hintergrund der hohen Erwartungen bewerteten.
„Wir haben ein hervorragendes Quartal abgeliefert, mit Rekordumsätzen und hoher Profitabilität, da sich der Umsatz im Bereich Rechenzentren im Jahresvergleich mehr als verdoppelt hat“, sagte CEO Lisa Su in der Pressemitteilung des Unternehmens. Der Umsatz im Rechenzentrumssegment erreichte 6,7 Milliarden US-Dollar, was einem Zuwachs von 107 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Damit macht dieser Bereich nun 58 Prozent des Gesamtumsatzes aus, verglichen mit 42 Prozent im Vorjahr.theverge+1
Das Wachstum in diesem Quartal wurde durch die starke Nachfrage nach EPYC-Serverprozessoren und Instinct-KI-Beschleunigern angetrieben. AMD verzeichnete das fünfte Quartal in Folge einen Rekordumsatz bei Server-CPUs, wobei die Verkäufe im Cloud- und Enterprise-Bereich jeweils um mehr als 70 Prozent im Jahresvergleich zulegten.gamesbeat+1
AMD kündigte eine neue strategische Partnerschaft mit Anthropic an, um bis zu 2 Gigawatt an GPUs der MI450-Serie in Helios-Rack-Systemen bereitzustellen, wobei die Installation des ersten Gigawatts in der ersten Hälfte des Jahres 2027 beginnen soll. Auch Microsoft hat sich verpflichtet, Helios in großem Umfang auf Azure einzusetzen. Laut Su hat die Nachfrage nach Helios die ursprünglichen Prognosen von AMD übertroffen.marketbeat+1
Der bereinigte Gewinn pro Aktie (Non-GAAP) lag bei 1,66 US-Dollar und übertraf damit den Analystenkonsens von rund 1,60 US-Dollar, während die bereinigte Bruttomarge im Jahresvergleich um 200 Basispunkte auf 56 Prozent stieg.globenewswire+1
AMD prognostiziert für das dritte Quartal einen Umsatz von rund 13 Milliarden US-Dollar, was über den Konsenserwartungen liegt und einem Wachstum von etwa 41 Prozent im Jahresvergleich entspricht. Bemerkenswerter ist jedoch, dass das Management für 2027 eine erneute Verdopplung des Umsatzes im Rechenzentrumssegment im Vergleich zum Vorjahr prognostiziert. Dabei soll der Umsatz mit Server-CPUs in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 um über 80 Prozent und im Jahr 2027 um über 70 Prozent wachsen.stocktitan+3
Su deutete an, dass sich die eigenen Ziele des Unternehmens als konservativ erweisen könnten. „Ich denke, was Sie von uns hören, ist, dass Ihre Zahl für KI im Rechenzentrum wahrscheinlich zu niedrig ist“, sagte sie Analysten und fügte hinzu, dass ein Wachstum im Rechenzentrum von „über 100 Prozent eher als weit über 100 Prozent betrachtet werden sollte“.tikr
Das Unternehmen hob zudem seinen langfristigen Marktausblick an und prognostiziert, dass der Markt für KI-Beschleuniger in Rechenzentren bis 2030 ein Volumen von rund 1,4 Billionen US-Dollar erreichen könnte, bei einem jährlichen Wachstum von über 45 Prozent.gamesbeat+1
Nicht alle Segmente konnten von der Dynamik profitieren. Der Umsatz im Gaming-Bereich sank im Jahresvergleich um 31 Prozent auf 779 Millionen US-Dollar. Grund dafür waren geringere Semi-Custom-Umsätze im Zuge eines reifenden Konsolenzyklus sowie höhere Komponentenbeschaffungskosten, die sich auf Xbox Series X/S, PlayStation 5 und Steam Deck auswirkten. Der Client-Umsatz stieg dank rekordverdächtiger Verkäufe von Mobilprozessoren um 23 Prozent auf 3,1 Milliarden US-Dollar, während der Umsatz im Embedded-Bereich um 19 Prozent auf 977 Millionen US-Dollar zulegte.theverge+1
Su versprach, bis 2030 jährlich eine neue KI-Plattform auf Rack-Ebene auf den Markt zu bringen, wobei die nächste Generation der MI500-GPUs im Jahr 2027 erscheinen soll. „Wir befinden uns erst am Anfang eines mehrjährigen KI-Einführungszyklus“, sagte sie.shanethegamer+1