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reutersreutersreutersAlibaba plant, von großen kommerziellen Nutzern seines kommenden Open-Source-KI-Modells Qwen3.8-Max eine Beteiligung an den damit erzielten Umsätzen zu verlangen. Das geht aus einem exklusiven Bericht von Reuters vom Donnerstag hervor, der sich auf zwei mit den Plänen des Unternehmens vertraute Personen beruft.reuters
Der Schritt, der bereits nächste Woche in Kraft treten könnte, markiert einen strategischen Wandel für den chinesischen Technologiekonzern. Bislang durften die meisten Kunden die Open-Weight-Modelle ohne Lizenzgebühren in ihren eigenen Rechenzentren betreiben.finance.yahoo+1
Der Ansatz von Alibaba ähnelt einem Modell, das bereits vom chinesischen KI-Startup Moonshot getestet wurde. Dessen Kimi K3-Lizenz verpflichtet Unternehmen, die das Modell als kommerziellen Dienst anbieten und mehr als 20 Millionen Dollar Jahresumsatz erzielen, zur Aushandlung einer Umsatzbeteiligung. Laut einer mit den Vereinbarungen von Moonshot vertrauten Person kann das Unternehmen von seinen Partnern eine Beteiligung von bis zu 30 % verlangen.artificialintelligence-news+1
Auch Alibaba plant eine Umsatzbeteiligung zu fordern, sagten beide Quellen gegenüber Reuters, wobei die genaue Quote noch unklar ist, da die Gespräche andauern. Chinasoft International, ein chinesischer IT-Dienstleister, legte im vergangenen Monat in einer behördlichen Meldung eine Umsatzbeteiligungsvereinbarung mit Moonshot offen, ohne jedoch den prozentualen Anteil zu nennen.reuters
Die Modellgewichte bleiben weiterhin kostenlos herunterladbar, sodass kleinere Entwickler und Forscher ohne Kosten Zugriff behalten. Nur Unternehmen, die großflächige kommerzielle Produkte auf Basis von Qwen entwickeln, müssten Bedingungen aushandeln.thenextweb+1
"Dies ist ein erprobtes 'Freemium'-Modell für Open Source", sagte Paddy Srinivasan, CEO von DigitalOcean , einem von mehreren US-Unternehmen, die Kimi K3 und andere chinesische Modelle anbieten. Er bestätigte, dass sein Unternehmen eine kommerzielle Vereinbarung mit Moonshot hat, lehnte es jedoch ab, Einzelheiten zu nennen.reuters
Die Strategie spiegelt eine breitere Entwicklung unter chinesischen KI-Unternehmen wider. Diese haben Open-Source-Modelle veröffentlicht, die in ihrer Leistungsfähigkeit an geschlossene Systeme von OpenAI, Anthropic und Alphabets Google heranreichen, und suchen nun inmitten eines intensiven Preiskampfs nach nachhaltigen Einnahmemodellen.thenextweb+1
Die Vereinbarungen zur Umsatzbeteiligung nehmen Gestalt an, während die geopolitischen Spannungen anhalten. Das Weiße Haus hat Moonshot beschuldigt, Technologie von Anthropic gestohlen zu haben: chinesische Vertreter haben diese Vorwürfe als unbegründet zurückgewiesen.reuters
Unterdessen breitet sich Open-Source-KI in den USA weiter aus. Thinking Machines Lab, gegründet von der ehemaligen OpenAI-CTO Mira Murati, hat im vergangenen Monat sein erstes Open-Source-Modell veröffentlicht. "Ich sehe kein grundlegendes Hindernis" für leistungsstarke US-amerikanische Open-Source-Modelle, sagte Lin Qiao, CEO von Fireworks AI.reuters
Alibaba hat die endgültigen Lizenzbedingungen für Qwen3.8-Max oder den angestrebten Prozentsatz der Umsatzbeteiligung noch nicht öffentlich bestätigt.artificialintelligence-news