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reutersreuters+1businessdayDie Johannesburg Stock Exchange JSE Limited bemüht sich aktiv um eine Zweitnotierung der Dangote Petroleum Refinery im Anschluss an den geplanten Börsengang des Unternehmens an der nigerianischen Börse. Es könnte sich dabei um den größten Börsengang handeln, der jemals in Afrika durchgeführt wurde.
JSE-Chefin Valdene Reddy bestätigte am Mittwoch, dass die Börse in Gesprächen mit der Dangote Group stehe. Sie erklärte, das Unternehmen werde "zuerst in Nigeria listen, aber mit der festen Absicht, diese Notierung kurz darauf auch in Südafrika an der JSE zu ermöglichen."reuters+1
Die Raffinerie strebt eine Kapitalaufnahme von 5 Milliarden Dollar an und hat laut Reuters bereits eine vorläufige Anmeldung bei der nigerianischen Marktaufsichtsbehörde eingereicht, wobei ein Börsengang für Oktober in Aussicht steht. Quellen berichteten Reuters, dass die Gruppe eine Beteiligung regionaler Kapitalmärkte anstrebe, wobei Kenia potenziell 500 Millionen Dollar an Kapital beisteuern könnte.reuters
Afrikas reichster Mann, Aliko Dangote, baute die Raffinerie mit einer Kapazität von 650.000 Barrel pro Tag zu Kosten von rund 20 Milliarden Dollar. Die Anlage befindet sich in der Lekki Free Trade Zone nahe Lagos, nahm 2024 die Kraftstoffproduktion auf und hat seitdem die volle Kapazität erreicht, was sie zur größten Raffinerie Afrikas macht. Die staatliche nigerianische Ölgesellschaft NNPC hält bereits etwas mehr als 7 % der Anteile an der Raffinerie.finimize+2
Das Unternehmen sucht durch den Börsengang frisches Kapital, um die Expansion seines Komplexes in Lagos zu unterstützen und breitere regionale Wachstumsinitiativen zu finanzieren.businessday
Eine Doppelnotierung würde die Investorenbasis der Raffinerie verbreitern, indem sie Zugang zu den tieferen institutionellen Kapitalmärkten Südafrikas bietet, einschließlich Pensionsfonds und globalen Schwellenländerportfolios, die sich an JSE-Indizes orientieren. Reddy betonte die Liquiditätslücke zwischen den beiden Börsen und merkte an, dass die JSE durchschnittliche tägliche Handelsvolumina zwischen 1,5 und 2 Milliarden Dollar verzeichnet, verglichen mit etwa 10 bis 20 Millionen Dollar am nigerianischen Aktienmarkt.streamlinefeed+1
Das Angebot hat das Interesse mehrerer afrikanischer Börsen außerhalb Südafrikas geweckt, darunter in Kenia, Ägypten, Ghana und Ruanda. Finanzanalysten sehen den Börsengang als Test dafür, ob afrikanische Kapitalmärkte gemeinsam große, heimische Infrastrukturprojekte finanzieren können, anstatt sich auf ausländische Kreditgeber zu verlassen.businessday+1
"Es wäre eine großartige Gelegenheit für ein diversifiziertes Investment mit hoher Nachfrage, aber auch für ein so starkes afrikanisches Unternehmenslisting an der JSE", sagte Reddy gegenüber CNBC Africa.businessday