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reuters+1investinginvestingSchneider Electric meldete am Donnerstag Rekordergebnisse für das erste Halbjahr 2026 und hob den Ausblick für das Gesamtjahr an. Grund dafür ist die boomende Nachfrage von Cloud-Anbietern, die Rechenzentren zur Unterstützung von KI-Workloads errichten.
Der französische Industriekonzern erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz von 21,2 Milliarden Euro, was einem organischen Wachstum von 14 Prozent entspricht. Im zweiten Quartal erreichten die Umsätze mit einem organischen Wachstum von 17 Prozent einen Rekordwert von 11,5 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITA von 4,09 Milliarden Euro übertraf die Analystenerwartungen von 3,8 Milliarden Euro.reuters+1
Schneider erwartet nun für das Gesamtjahr ein organisches Umsatzwachstum von 10 bis 13 Prozent, nach zuvor 7 bis 10 Prozent, wie Reuters berichtet. Zudem wurde die Prognose für das EBITA-Wachstum von der bisherigen Spanne von 10 bis 15 Prozent auf 14 bis 19 Prozent angehoben.aol+1
"Die Anhebung der Prognose spiegelt das wider, was das Management als starke Umsetzung und eine breit angelegte Nachfrage über alle Endmärkte und Regionen hinweg beschrieb", teilte das Unternehmen in seiner Präsentation mit.investing
Bloomberg berichtete, dass ein KI-getriebener Investitionsboom eine "beispiellose Nachfrage" nach Schneiders Ausrüstung für Rechenzentren ausgelöst habe. Laut der Unternehmenspräsentation verzeichneten Rechenzentren und Halbleiter im zweiten Quartal ein dreistelliges Nachfragewachstum.bloomberg+1
Schneider kündigte zwei Übernahmen an, um seine technologischen Fähigkeiten zu stärken: einen 3,1 Milliarden Dollar schweren Deal für Cognite, ein Unternehmen für Industriedaten und KI-Plattformen, sowie den Kauf von AiDASH, das KI-gestützte Lösungen für die Infrastruktur von Versorgungsnetzen anbietet.investing
Das Unternehmen hob zudem eine Partnerschaft mit SoftBank hervor, die bis 2031 eine Kapazität von 3,1 GW für KI-Rechenzentren in Frankreich anstrebt, mit einer möglichen Erweiterung auf 5 GW. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit investiert Schneider in ein neues Werk für vorgefertigte Stromversorgungsmodule für Rechenzentren im französischen Dünkirchen.investing
Nordamerika führte die regionale Performance mit einem organischen Wachstum von 23,1 Prozent an, getrieben durch die Nachfrage nach Rechenzentren in den USA. China und Ostasien verzeichneten ein Wachstum von 19,7 Prozent, unterstützt durch den Aufschwung bei Halbleitern und Rechenzentren. Der Nettogewinn stieg um 30 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro, und der freie Cashflow erreichte 1,6 Milliarden Euro, ein Anstieg von 244 Prozent gegenüber dem Vorjahr.investing
CEO Olivier Blum bezeichnete den Zeitraum als "Rekordhalbjahr", wobei die Sparte Energiemanagement im zweiten Quartal ein organisches Wachstum von 18 Prozent und die Sparte Industrieautomation ein organisches Wachstum von 11 Prozent erzielte.investing