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srnnewssrnnews+1reutersDie Kuwait Petroleum Corporation gab am Samstag bekannt, dass sie einen Lease-and-Leaseback-Vertrag im Wert von 16 Milliarden US-Dollar für ihr Rohöl-Pipelinenetz mit einem Konsortium aus Blackstone , KKR und Brookfield unterzeichnet hat. Das staatliche Unternehmen bezeichnete die Transaktion als die größte ausländische Direktinvestition in der Geschichte Kuwaits.srnnews+2
Im Rahmen des Geschäfts namens Project Peregrine gründet die KPC-Tochtergesellschaft Kuwait Oil Company ein Joint Venture mit den drei in den USA ansässigen Investoren für eine Laufzeit von 20,5 Jahren, das einen volumenbasierten Tarif beinhaltet, wie Reuters unter Berufung auf eine KPC-Mitteilung berichtete. Das Konsortium wird zusammen einen Anteil von 49 % an dem Joint Venture halten, während die Kuwait Oil Company 51 % der Anteile sowie das vollständige Eigentum und die operative Kontrolle über das Netz behält, das 13 Pipelines mit einer Gesamtlänge von rund 320 Kilometern umfasst. Nach Abschluss des Geschäfts wird ein sofortiger Erlös von 7,85 Milliarden US-Dollar erwartet.gurufocus+1
Der Deal krönt einen Prozess, der Anfang 2025 begann, als KPC erstmals die Verpachtung ihrer Pipelines zur Finanzierung eines 65-Milliarden-Dollar-Investitionsprogramms im Upstream-Bereich in Betracht zog. Reuters berichtete erstmals im Januar 2026, dass Kuwait vor dem Start des Anteilsverkaufs stehe. Damit folgte das Land einem von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten etablierten Modell zur Monetarisierung von Energieinfrastruktur bei gleichzeitiger Beibehaltung der operativen Kontrolle. Bis Februar hatten BlackRock , Brookfield, EIG Partners, KKR und andere Interesse an den Vermögenswerten bekundet. Im Juli forderte KPC die Bieter auf, Konsortien zu bilden, um das Bewerberfeld zu konsolidieren. Dabei stieg Blackstone neu ein, während Macquarie aus dem Rennen ausschied. Schließlich setzte sich das finale Konsortium aus Blackstone, KKR und Brookfield durch.oilandgas360+6
Die Vereinbarung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Kuwait vor dem Hintergrund erhöhter regionaler Spannungen seine Kapitalquellen diversifizieren möchte. KPC-Chef Nawaf Al-Sabah erklärte, der Deal unterstreiche die Attraktivität Kuwaits als globales Investitionsziel. Die Transaktion folgt einem breiteren Muster in der Golfregion, wo staatliche Energiekonzerne internationale Infrastrukturinvestoren gewonnen haben, um Kapital freizusetzen, ohne die operative Kontrolle über strategische Vermögenswerte abzugeben.reuters+1