Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

HDFC sky+1Reuters+1TRADING ECONOMICS+1Die Ölpreise sind am Donnerstag auf Sechswochenhochs gestiegen, da die eskalierende Konfrontation zwischen den USA und dem Iran im Streit um die Straße von Hormus die Versorgungssorgen vergrößerte, Inflationsängste schürte und die Markterwartungen verstärkte, dass die US-Notenbank Federal Reserve die Zinsen im September anheben wird.
WTI-Rohöl stieg auf rund 91 Dollar pro Barrel, während Brent laut Trading Economics und Marktdaten über 95 Dollar kletterte und damit den fünften Tag in Folge kräftige Gewinne verzeichnete. Der Preisanstieg folgte auf die Erklärung der iranischen Revolutionsgarden, dass die strategische Wasserstraße "vollständig geschlossen" und unter ihrer totalen Kontrolle sei, nachdem ein Tanker nach einer Explosion Feuer gefangen hatte.TRADING ECONOMICS+4
Die jüngste Eskalation markiert eine Verschärfung der Krise in der Straße von Hormus aus dem Jahr 2026, die Ende Februar begonnen hatte. Nachdem ein kurzer Waffenstillstand Anfang Juli zusammengebrochen war, startete die USA ihre zwölfte Nacht in Folge mit Luftangriffen auf iranische Ziele, während Präsident Trump mit Angriffen auf die iranische Zivil- und Energieinfrastruktur drohte, falls die Angriffe auf den Schiffsverkehr anhalten. Reuters berichtete, dass der Tankerverkehr durch die Straße auf ein Zweimonatstief gefallen sei.The New York Times+2
Der Konflikt hält die Ölpreise weit über dem Vorkrisenniveau. Brent ist im vergangenen Monat laut Trading Economics um mehr als 36 Prozent gestiegen. Analysten der New York Times warnten, dass die Preise "wahrscheinlich volatil bleiben werden, solange die Vereinigten Staaten und der Iran den Status der Straße von Hormus nicht klären können."TRADING ECONOMICS+1
Der durch Öl angetriebene Anstieg der Inflation hat die Erwartungen an die Geldpolitik neu geformt. Daten von CME FedWatch vom 12. Juli zeigten eine Wahrscheinlichkeit von 51,8 Prozent für eine kumulierte Zinserhöhung um 25 Basispunkte bis September und eine Chance von 21,8 Prozent für einen Anstieg um 50 Basispunkte, womit die Gesamtwahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt im September bei über 73 Prozent liegt. Die Bank of America prognostiziert drei Zinsschritte um jeweils 25 Basispunkte für 2026, was die aggressivste Einschätzung unter den großen Brokerhäusern ist, während die Deutsche Bank zwei Erhöhungen erwartet.Reuters+1
Der US-Dollar hat sich im vergangenen Monat gegenüber allen wichtigen Währungen gestärkt, da sich die Zinsdifferenzen ausgeweitet haben, so eine Reuters-Umfrage unter Devisenstrategen. Der Euro fiel in die Nähe seines Einjahrestiefs gegenüber dem Dollar, während das EUR/USD-Paar durch die Zinsdifferenz zwischen Fed und EZB unter Druck blieb. Gold gab am Donnerstag um rund 1 Prozent auf etwa 4.086 bis 4.133 Dollar nach und zog sich zurück, da das Inflationsnarrativ die Erwartungen an Zinserhöhungen und US-Staatsanleihenrenditen stützte, auch wenn geopolitische Risiken eine gewisse Unterstützung boten.TRADING ECONOMICS+3
Die Fed-Sitzung am 28. und 29. Juli rückt als nächstes wichtiges Ereignis näher, obwohl die Märkte nach wie vor ein Zinspause als wahrscheinlichstes Ergebnis einreisen. Der Fokus bleibt auf dem September, in dem sowohl die BofA als auch die Deutsche Bank die erste Zinserhöhung erwarten. Da die Straße von Hormus faktisch geschlossen ist und keine diplomatische Lösung in Sicht ist, dürfte die Energievolatilität die dominierende Kraft bleiben, die die globalen Märkte prägt.Reuters+2