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nature+1scienmag+1inspirehep+1Forscher haben einen universellen Satz von Quantengattern durch das Flechten und Fusionieren exotischer Quasiteilchen, sogenannter nicht-abelscher Anyonen, auf einem echten Quantenprozessor erreicht, ein Ergebnis, das am 15. Juli in Nature veröffentlicht wurde. Das Experiment, das auf Quantinuums 54-Qubit-H2-Ionenfallen-Prozessor durchgeführt wurde, bietet einen neuen Weg zu fehlertoleranten Quantencomputern, die von Natur aus resistent gegen Fehler sind.bioengineer+1
Das topologische Quantencomputing verspricht seit langem einen Weg, Quanteninformationen vor dem lokalen Rauschen zu schützen, das heutige Maschinen plagt, indem Daten in globalen Eigenschaften exotischer Materiezustände statt in fragilen einzelnen Qubits kodiert werden. Für die einfachsten nicht-abelschen Phasen war jedoch bekannt, dass das Flechten von Anyonen allein für eine universelle Berechnung nicht ausreichte — einige Gatter blieben unerreichbar.scienmag+1
Die neue Studie, geleitet von Chiu Fan Bowen Lo von der Harvard University zusammen mit Mitarbeitern von Quantinuum, der University of Chicago und anderen Institutionen, schließt diese Lücke, indem sie die Anyon-Fusion — das Verschmelzen zweier Anyonen und das Auslesen des Ergebnisses — als aktiven Berechnungsschritt statt als passive Eigenschaft behandelt. "Wir haben einen universellen Gattersatz demonstriert", sagte Ruben Verresen von der University of Chicago und erklärte, dass die Speicherung von Informationen in emergenten quarkartigen Freiheitsgraden und deren Manipulation "im Wesentlichen jede Quantenberechnung ermöglicht".arxiv+1
Das Team bereitete eine topologisch geordnete Wellenfunktion basierend auf dem Quantendoppel von S3, der kleinsten nicht-abelschen Gruppe, über 54 Qubits auf dem H2-Prozessor vor. Sie kodierten logische Qutrits — Quanteneinheiten mit drei Ebenen — im nicht-lokalen Fusionsraum nicht-abelscher Fluss-Anyonen. Das Flechten dieser Anyonen erzeugte Verschränkungsoperationen, während die Fusion distinkte Messoperationen ergab; zusammen können diese Primitive im Prinzip jede Quantentransformation synthetisieren.quantumzeitgeist+3
Um den Ansatz zu validieren, bereiteten die Forscher topologisch einen magischen Zustand vor, eine Ressource, die für fehlertolerante Quantencomputing-Schemata unerlässlich ist. Sie demonstrierten auch das Einfangen eines einzelnen nicht-abelschen Anyons auf dem Torus, was die zyklischen Fusionsregeln belegt, die der Universalität zugrunde liegen.inspirehep+2
Das Ergebnis baut auf früheren Meilensteinen von Quantinuum auf, einschließlich der ersten Erzeugung und Manipulation nicht-abelscher Anyonen auf dem H2 im Jahr 2023, eine Arbeit, die später 2024 in Nature veröffentlicht wurde. Das neue Papier geht weiter, indem es zeigt, dass minimal nicht-abelsche topologische Ordnungen sowohl effizient vorbereitet werden können als auch berechnungstechnisch universell sind — eine Kombination, die auf Hardware bisher nicht demonstriert worden war.pubmed.ncbi.nlm.nih+3
Es bleiben Einschränkungen: Die Anzahl der Qubits und die Kohärenzzeiten begrenzen weiterhin den Maßstab der erreichbaren topologischen Zustände. Zukünftige Arbeiten werden sich auf die Skalierung der Systemgrößen konzentrieren, um logische Fehlermechanismen und Dekodierungsstrategien zu untersuchen. Dennoch definiert die Demonstration neu, was für universelles topologisches Quantencomputing erforderlich ist — nicht nur reichhaltigere Anyon-Statistiken, sondern kontrollierte Fusion auf echten Geräten.quantumzeitgeist