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news.artnet+1.greekcitytimes+2.news.artnet+1.protothema.greekcitytimes+2.Italien hat sich zu einem wichtigen Verbündeten in Griechenlands Kampagne zur Rückgewinnung der Parthenon-Skulpturen entwickelt. Kulturminister Alessandro Giuli sicherte während eines diplomatischen Besuchs in Athen kürzlich die Unterstützung für deren Rückgabe zu und kündigte die Repatriierung von 145 antiken griechischen Münzen an, wobei er an Italiens frühere Geste des guten Willens anknüpfte, das Fagan-Fragment im Jahr 2022 zurückzugeben.
Das "Fagan-Fragment", ein Teil des östlichen Parthenon-Frieses, das den Fuß der Göttin Peitho oder Artemis darstellt, wurde zu einem wegweisenden Präzedenzfall in der Debatte um kulturelle Rückführungen, als es im Juni 2022 dauerhaft nach Griechenland zurückkehrte. Ursprünglich Anfang des 19. Jahrhunderts aus Athen entwendet und später vom Antonino-Salinas-Museum in Palermo erworben, stellt dieses Fragment den ersten Fall dar, in dem ein Teil des Parthenon von einem Staat an einen anderen als "dauerhafte Hinterlegung" zurückgegeben wurde, wodurch umstrittene Begriffe wie Leihgabe oder Kauf vermieden wurden.theacropolismuseum+2
Die Rückgabe war das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Sizilien und Griechenland, wobei italienische Beamte dies als Beweis dafür werteten, dass Italien "an vorderster Front dabei ist, das Prinzip der Rückgabe von Kulturgütern in die Praxis umzusetzen". Dieser Präzedenzfall hat erhebliche Auswirkungen auf die breitere Debatte um die Parthenon-Skulpturen; selbst die Times of London revidierte nach der Rückgabe des Fragments ihre langjährige Position und erklärte: "Die Skulpturen gehören nach Athen. Sie sollten nun zurückkehren." Griechische Beamte hoffen, dass dieser Fall einen klaren Weg für die Sammlung des British Museum ebnet, wobei Kulturministerin Lina Mendoni anmerkte, die Rückgabe "weist eindeutig auf den gerechten Weg für die Rückkehr der Parthenon-Skulpturen nach Athen hin".finestresullarte+1
Im März 2023 wurden drei bedeutende Parthenon-Fragmente aus den Vatikanischen Museen an das Akropolismuseum in Athen zurückgegeben, was einen weiteren wichtigen Meilenstein in Griechenlands Kampagne für die Wiedervereinigung der Parthenon-Skulpturen markiert. Diese Repatriierung wurde von Papst Franziskus nach seinem Besuch in Griechenland im Jahr 2021 als "konkretes Zeichen eines aufrichtigen Wunsches, den ökumenischen Weg fortzusetzen" initiiert. Die Fragmente, die sich seit dem 19. Jahrhundert in der Sammlung des Vatikans befanden, umfassen den Kopf eines Pferdes aus dem Wagen der Athena vom Westgiebel, den Kopf eines Jünglings vom Nordfries und einen bärtigen männlichen Kopf, der der südlichen Metope zugeordnet wird, die die Kentauromachie darstellt.parthenonuk+2
Die Zeremonie zur Wiedervereinigung fand in der Parthenon-Galerie des Akropolismuseums statt, an der Erzbischof Hieronymos II. von Athen, Vertreter des Vatikans und griechische Kulturbehörden teilnahmen. Die griechische Kulturministerin Lina Mendoni bezeichnete die Entscheidung des Vatikans als "heldenhaft" und deutete an, dass sie "den Weg aufzeige, der für die Wiederherstellung der Einheit des Parthenon beschritten werden könnte". Diese Rückgabe stellt die zweite bedingungslose Wiedervereinigung von Parthenon-Skulpturen nach der Rückgabe des Fagan-Fragments durch Sizilien dar und hat den Druck auf das British Museum erhöht, seine weitaus größere Sammlung der Parthenon-Skulpturen zu repatriieren.museivaticani+2
Kulturaustauschprogramme zwischen Italien und Griechenland bieten immersive Erfahrungen, die das gemeinsame klassische Erbe und die zeitgenössischen Herausforderungen dieser Mittelmeernationen hervorheben. Programme wie das Semester "Climate Change: Resilience & Regeneration" von Carpe Diem Education konzentrieren sich darauf, wie diese Länder traditionelle Lebensweisen bewahren und gleichzeitig moderne ökologische Herausforderungen angehen. Die Studierenden erkunden nachhaltige Lebensgemeinschaften außerhalb Roms, wandern durch die Toskana und besuchen griechische Inseln wie Kreta, um sich mit lokalen Experten über Nachhaltigkeitsinitiativen auszutauschen.carpediemeducation+1
Akademische Einrichtungen bieten verschiedene Ansätze zur kulturellen Immersion, von Sommerprogrammen für Highschool-Schüler von Smithsonian Student Travel bis hin zu universitätsgeförderten Kursen wie "Technology and Culture of Italy and Greece" der Oklahoma State University. Diese Programme beinhalten in der Regel praktische Erfahrungen wie griechische Kochkurse, Besuche archäologischer Stätten von der Akropolis bis Pompeji und die Zusammenarbeit mit lokalen Kunsthandwerkern. Viele betonen das von der UNESCO anerkannte kulturelle Erbe des Mittelmeerraums, insbesondere durch kulinarische Traditionen, die die Teilnehmer mit der historischen und kulturellen Identität der Region verbinden.efstudyabroad+3
Italiens Kulturminister Alessandro Giuli setzte während seines Besuchs in Athen im Juni 2025 ein bedeutendes diplomatisches Zeichen, als er nicht nur die Rückgabe von 145 antiken griechischen Münzen ankündigte, die ursprünglich zwischen 1929 und 1930 auf der Insel Kos entdeckt wurden, sondern auch explizit Italiens Unterstützung für die Wiedervereinigung der Parthenon-Skulpturen aussprach. Diese Zusage verstärkt die wachsende internationale Dynamik hinter Griechenlands Kampagne, da sich die weltweite öffentliche Meinung weiterhin zugunsten der Restitution verschiebt.news.artnet+2
Während der Treffen mit der griechischen Kulturministerin Lina Mendoni schlug Giuli mehrere gemeinsame kulturelle Initiativen zur Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Nationen vor, darunter eine Ausstellung mit Werken der griechisch-italienischen metaphysischen Maler Giorgio de Chirico und Alberto Savinio neben den Antiquitäten, die sie inspirierten, sowie Pläne zum Austausch zweier thematisch verknüpfter Ausstellungen: "Cycladic Women: Untold Stories" aus Santorin und "Being a Woman in Pompeii". Der Besuch gipfelte in der Unterzeichnung eines bilateralen Memorandum of Understanding zur Bewahrung von Artefakten aus der Symes-Sammlung, wobei Mendoni die gemeinsame Verantwortung als "Mitwächter der klassischen Zivilisation – ein Fundament der europäischen und globalen Kultur" betonte.protothema+1