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aiweekly+1em360tech+1bloomberg+1Chinesische Unternehmen planen, in den nächsten 12 Monaten 46 % ihrer Budgets für KI-Beschleuniger für inländische Chiphersteller aufzuwenden, gegenüber 30 % heute. Dies geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage von Bloomberg Intelligence hervor und markiert eine deutliche Beschleunigung von Pekings Bestreben, die Abhängigkeit von amerikanischer Halbleitertechnologie zu verringern.aiweekly+2
Die Umfrage, bei der Führungskräfte aus Chinas Technologiesektor befragt wurden, stellt den Wandel als direkte Folge der eskalierenden Spannungen zwischen den USA und China dar, die die Landschaft der KI-Infrastruktur neu geformt haben. Während Nvidia-Produkte weiterhin beliebt sind, wird erwartet, dass der Marktanteil des Unternehmens aus Santa Clara schrumpft, da seine China-spezifischen H20-Chips – deren Verwendung Peking bei inländischen Firmen nicht gern sieht – immer schwerer zu beschaffen sind.em360tech+1
Huawei, Hygon Information Technology und Cambricon Technologies gewinnen an Bedeutung, wobei die Umfrageteilnehmer berichten, dass sie aktiv Beschleuniger dieser Firmen testen. Bloomberg Intelligence stellte fest, dass Chinas Lokalisierungsbestreben „greifbare Fortschritte“ zeigt und inländische Anbieter in die Lage versetzt, einen wachsenden Anteil der Nachfrage zu decken.seekingalpha+1
Die Budgetverschiebung wird durch reale Ergebnisse untermauert. Das in Peking ansässige Unternehmen Zhipu AI trainierte sein GLM-5-Modell mit 744 Milliarden Parametern vollständig auf Huaweis Ascend 910C-Chips ohne eine einzige Nvidia-GPU, und das Modell belegte im Februar 2026 den ersten Platz beim „Humanity's Last Exam“-Benchmark. Zuvor, im Januar 2026, trainierte Zhipu sein GLM-Image-Modell auf Huaweis Ascend Atlas 800T A2-Servern, was laut der South China Morning Post das erste leistungsstarke Open-Source-Modell markiert, das auf einem vollständig inländischen Stack entwickelt wurde.swfte+1
Huaweis Ascend 910C liefert bei FP16-Präzision etwa 80 % der Leistung von Nvidias H100. Die Roadmap des Unternehmens umfasst die Chips Ascend 950 und 960, die eine Parität mit Nvidias Hopper- bzw. Blackwell-Architekturen anstreben.linkedin+2
Die Ausgabenverschiebung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem China eine Investition von rund 2 Billionen Yuan (295 Milliarden US-Dollar) über fünf Jahre für den landesweiten Bau von Rechenzentren vorbereitet, wobei Peking vorschreibt, dass mindestens 80 % der Kerntechnologien im Inland geliefert werden müssen, berichtete Bloomberg News im Juni. Unterdessen wurden die US-Exportkontrollen weiter verschärft, wobei das Handelsministerium Ende Mai eine Lücke schloss, die es ermöglicht hatte, dass fortschrittliche Chips chinesische Tochtergesellschaften im Ausland erreichten.cnbc+3