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uk.marketscreener.com.arabnews.com+1.brecorder.com+1.Die iranische Marine teilte am Samstag, dem 7. November, mit, dass ein Öltanker auf eine Seemine gelaufen sei und im östlichen Teil der Hormusstraße Feuer gefangen habe, nachdem er in ein von Teheran für gesperrt erklärtes Gebiet eingedrungen war. Die Marine erklärte, das Schiff habe Warnungen ignoriert und seine Navigationssysteme abgeschaltet. Angaben zum Schiff oder zur Besatzung wurden laut Iran International nicht gemacht. Die Behauptung, die zuerst von iranischen Medien verbreitet und von Reuters gemeldet wurde, kam einen Tag, nachdem der Betreiber eines griechisch verwalteten Tankers bestätigt hatte, dass eines seiner Besatzungsmitglieder im Golf getötet worden war.uk.marketscreener.com+1
Die Vorfälle reihen sich in eine wachsende Zahl von Angriffen auf die Schifffahrt ein. Laut UK Maritime Trade Operations (UKMTO) gab es im Oktober mehr als 35 Zwischenfälle in der Straße, die höchste Zahl in einem Monat seit Kriegsbeginn, und bis Freitag waren im November bereits mindestens fünf Schiffe angegriffen worden, berichtet DW.dw.com
Am Freitag, dem 6. November, erklärte die iranische Revolutionsgarde, dass zwei "verstoßende Öltanker", einer östlich der Straße und einer innerhalb, auf Minen gelaufen seien, während sie versuchten, eine "nicht autorisierte Route" zu nutzen. Die Garde behauptete, beide Schiffe hätten ihre Identifikationssysteme abgeschaltet und würden von der "aggressiven und terroristischen amerikanischen Armee" unterstützt, so AFP via Business Recorder. Am Donnerstag hatten iranische Medien berichtet, dass fünf Tanker und ein Schlepper nach dem Auflaufen auf Minen Feuer gefangen hätten. Unabhängige maritime Behörden konnten diese Berichte nicht bestätigen. Das US Central Command erklärte kürzlich, dass alle Minen aus der Wasserstraße geräumt worden seien, merkt AFP an.brecorder.com
Unabhängig davon meldete UKMTO, dass der Kapitän eines Tankers bei der Durchquerung der Straße eine Explosion an der Backbord-Wasserlinie 16 Seemeilen östlich von Khasab im Oman gemeldet habe. Die Behörde teilte mit, die Besatzung sei in Sicherheit und das Schiff setze seine Reise aus eigener Kraft fort, berichtet die Times of Israel.timesofisrael.com
Die in Athen ansässige Firma Velos Tankers teilte mit, dass die unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Velos Sapphire ohne Ladung auf dem Weg nach Bahrain war, als sie am Donnerstag, dem 5. November, getroffen wurde. Das Unternehmen geht davon aus, dass eine Rakete die Explosion verursachte. "Das Unternehmen ist zutiefst betrübt, den Tod eines seiner Seeleute zu melden, der nach der Explosion zunächst als vermisst gemeldet worden war und dann tödlich verletzt an Bord aufgefunden wurde", hieß es laut Arab News. Die Besatzung löschte das Feuer und das Schiff wurde zur Untersuchung in den Khalifa Bin Salman Hafen in Bahrain gebracht.arabnews.com
Der philippinische Minister für Wanderarbeitnehmer, Hans Leo Cacdac, bestätigte, dass der verstorbene Seemann philippinischer Staatsbürger war. Er gab an, dass 22 Filipinos an Bord waren und ein weiterer verletzt wurde, obwohl der Betreiber keine weiteren Verletzungen meldete, berichtet GMA News.gmanetwork.com
Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (IMO) teilte mit, dass seit Beginn des Konflikts am 28. Februar mindestens 25 Seeleute in der Straße getötet wurden und es in dieser Zeit 130 Angriffe auf Handelsschiffe gegeben habe, berichtet Trend. Teheran hat den Verkehr durch die Straße eingeschränkt und verlangt von Schiffen, Genehmigungen einzuholen, während Iran und Oman seit Monaten über eine Wiedereröffnung verhandeln, berichtet L'Orient Today. Die iranische Marine gab eine Warnung an andere Schiffe aus: "Dies wird das Schicksal aller Schiffe sein, die Warnungen ignorieren und in verbotene Gebiete eindringen."today.lorientlejour.com+1