Newsletter Subscribe
Enter your email address below and subscribe to our newsletter
[forminator_form id="25163"]

bankofengland.co.uk+1.bbc.com+1.bankofengland.co.uk.Die Bank of England hat am Donnerstag, den 5. November, den Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 4 Prozent von zuvor 3,75 Prozent angehoben. Es war die erste Zinserhöhung der Zentralbank seit August 2023, die vor dem Hintergrund des US-Iran-Krieges erfolgte, der die Energiekosten und die Inflation in die Höhe treibt. Der geldpolitische Ausschuss stimmte mit 8 zu 1 für den Schritt, wobei Catherine Mann für eine stärkere Anhebung um einen halben Prozentpunkt auf 4,25 Prozent stimmte, wie aus dem Protokoll der Bank hervorgeht.bankofengland.co.uk
Die Abstimmung fiel restriktiver aus, als von Ökonomen erwartet. Eine Reuters-Umfrage hatte auf ein 7-zu-2-Ergebnis hingedeutet, wobei die externen Mitglieder Alan Taylor und Swati Dhingra als wahrscheinlichste Kandidaten für ein Festhalten am Zinsniveau galten. Beide unterstützten jedoch die Erhöhung. Die Bank signalisierte dennoch, dass sie möglicherweise nicht so stark straffen werde, wie viele Investoren erwartet hatten, berichtete The Wall Street Journal News Corp .reuters.com+2
Die britische Verbraucherpreisinflation stieg im September auf 3,5 Prozent, und die Bank erwartet nun, dass sie bis Mitte 2027 etwa 5 Prozent erreichen wird. Direkte Energieeffekte trugen laut Protokoll etwa 1 Prozentpunkt zur September-Rate bei. Der Ausschuss erklärte, es gebe weiterhin nur begrenzte Anzeichen für Zweitrundeneffekte bei Löhnen und anderen Preisen. Dennoch kam man zu dem Schluss, dass das Ausmaß des Inflationsdrucks in der Pipeline nun ausreiche, um eine Erhöhung zu rechtfertigen, und merkte an, dass die wirtschaftliche Aktivität stärker als erwartet ausgefallen sei. Zudem hieß es, die Politik folge keinem vorgegebenen Pfad.bankofengland.co.uk
Der Wert für September lag deutlich über der Juli-Prognose der Bank von 3 Prozent, berichtete Reuters. Höhere Benzin- und Dieselpreise seien die Hauptursache gewesen, so die BBC.bbc.com+1
Die Entscheidungsträger gaben gemischte Signale. Gouverneur Andrew Bailey sagte, ohne Nachrichten, die die Inflationsrisiken mindern, sehe er Argumente für eine weitere Zinserhöhung, gefolgt von einem eher konditionalen Ansatz. Taylor bezeichnete den Schritt als eine Versicherungshöhung für den Moment und betonte, dies sei nicht der Beginn eines Erhöhungszyklus, wie aus den veröffentlichten Erklärungen der Bank hervorgeht.bankofengland.co.uk
Vor der Entscheidung hatten die Märkte laut Reuters mindestens drei weitere Zinsschritte um jeweils einen Viertelprozentpunkt im Jahr 2027 eingepreist. Der Preis für Brent-Rohöl fiel am Mittwoch um etwa 8 Prozent, nachdem die Demokraten bei den US-Zwischenwahlen einen Sieg errungen hatten, was die Hoffnung auf ein schnelleres Ende des Krieges nährte. Kenneth Broux von der Société Générale sagte, billigeres Öl gebe Bailey Spielraum, diesen Erwartungen entgegenzuwirken, berichtete Pound Sterling Live. Die Prognosen der Bank basierten auf Energiepreisen von vor diesem Rückgang. Die nächste Entscheidung des Ausschusses steht am 17. Dezember an.poundsterlinglive.com+1
Die Erhöhung tritt für etwa 510 000 Inhaber von Hypotheken mit variablem Zins sofort in Kraft. Ein typisches Darlehen wird laut Berechnungen von UK Finance, die von der BBC zitiert wurden, etwa 31 Pfund mehr pro Monat kosten. Zum 4. November lag der durchschnittliche zweijährige Festzins für Hypotheken laut Moneyfacts bei 5,96 Prozent, und Sparer könnten von besseren Renditen profitieren.bbc.com
In ihrer Stellungnahme argumentierte Mann, dass eine Anhebung des Leitzinses um 50 Basispunkte aus Sicht des Risikomanagements und der Glaubwürdigkeit eine gute Politik sei.