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rmb.reuters.com.uk.investing.com+1.volkswagen-group.com+1.Volkswagen verzeichnete im dritten Quartal einen Verlust nach Steuern von 5,8 Milliarden Euro (6,5 Milliarden US-Dollar). Einmalige Belastungen kamen zu einer schwachen Nachfrage in China, US-Zöllen und geringeren Gewinnen bei Elektrofahrzeugen hinzu, berichtete die Associated Press. Der operative Verlust des Unternehmens lag bei etwa 5,9 Milliarden Euro, das schlechteste Quartalsergebnis seit den "Dieselgate"-Belastungen Ende 2015, teilte ein Unternehmenssprecher gegenüber Reuters mit. Von Visible Alpha befragte Analysten hatten einen Verlust von 2,6 Milliarden Euro erwartet, merkte Reuters an.finance.yahoo.com+2
"Die Ergebnisse der ersten neun Monate machen eines deutlich: Wir dürfen keine Zeit verlieren und müssen schnell und entschlossen handeln", sagte Finanz- und Operativvorstand Arno Antlitz in der Ergebnisveröffentlichung des Unternehmens.volkswagen-group.com
Die Sonderposten im Quartal beliefen sich auf 7,8 Milliarden Euro. Sie beinhalten eine nicht zahlungswirksame Firmenwertabschreibung von 6,4 Milliarden Euro auf die Porsche Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, etwa 1 Milliarde Euro an Wertminderungen auf voll konsolidierte Unternehmen in China sowie Kosten im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf des Werks Osnabrück, so Volkswagen. Der Quartalsumsatz fiel um 6,3 % auf 75,28 Milliarden Euro, und die operative Marge lag bei negativen 7,8 %, berichtete Dow Jones. Die Auslieferungen im dritten Quartal sanken um 14 % auf 1,89 Millionen Fahrzeuge.morningstar.com+1
Antlitz nannte die Hauptbelastungen. "US-Zölle belasten uns, der chinesische Markt schrumpft und der Wettbewerbsdruck in Europa nimmt deutlich zu", sagte er und fügte hinzu, dass das Unternehmen "derzeit mit Elektrofahrzeugen weniger verdient als mit Verbrennern", berichtete Dow Jones. In den ersten neun Monaten fiel der operative Gewinn um 98,7 % auf 71 Millionen Euro, berichtete Investing.com.uk.investing.com+1
Volkswagen hielt an der im September gesenkten Jahresprognose fest. Das Unternehmen erwartet weiterhin einen Umsatz von etwa 315 Milliarden Euro, eine operative Umsatzrendite von bis zu 1 % und einen Netto-Cashflow im Automobilbereich von 3 bis 6 Milliarden Euro, berichtete Dow Jones. Es wird erwartet, dass in diesem Jahr etwa 8,2 Millionen Fahrzeuge ausgeliefert werden, ein Rückgang gegenüber 9 Millionen im Jahr 2025, hauptsächlich aufgrund sinkender Verkäufe in China.morningstar.com
Vor Sonderposten lag die operative Marge für die ersten neun Monate bei 3,8 %. "Das ist auf lange Sicht nicht genug", sagte Antlitz laut Reuters. Der Konzern strebt bis 2030 eine operative Marge von 8 % bis 10 % an.centraloregondaily.com
Im vergangenen Monat billigte der Aufsichtsrat einen Plan, den Stellenabbau auf 100 000 zu verdoppeln und die Modellpalette zu halbieren, berichtete Dow Jones. Bis zu vier deutsche Werke könnten im Rahmen des Plans geschlossen werden. Die Gewerkschaften lehnen dies entschieden ab, und Streiks könnten Anfang nächsten Jahres beginnen, berichtete Reuters. Euronews berichtete, dass die Umstrukturierung 31 Milliarden Euro kosten wird.euronews.com+2
"Was jetzt zählt, ist eine schnelle und konsequente Umsetzung", sagte Antlitz.volkswagen-group.com