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reuters.com.apollo.com+1.reuters.com+1.Meta Platforms hat eine der bisher größten Eigenkapitalaufnahmen eines Unternehmens gestartet, um den Ausbau seiner künstlichen Intelligenz zu finanzieren. Der Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Anleger weiter zwischen Begeisterung über den KI-Boom und Sorge über die immensen Finanzierungskosten schwanken. Die US-Aktienmärkte stiegen am Montag, dem 26. Oktober. Der S&P 500 gewann 0,7 %, der Dow Jones Industrial Average legte um 0,3 % zu und der Nasdaq Composite stieg um 0,8 %, wie die Associated Press berichtete. Nvidia legte um 2,4 % zu und gab dem Markt den stärksten Impuls, doch andere KI-Aktien blieben wegen der hohen Fremdkapitalkosten für den Bau von Rechenzentren verunsichert.arkansasonline.com
Am Montag legte Meta Angebote über Stammaktien und Pflichtwandel-Vorzugsaktien im Wert von rund 35 Milliarden Dollar auf. Zudem plant das Unternehmen ein At-the-market-Programm von bis zu 60 Milliarden Dollar in neuen stimmrechtslosen Klasse-C-Aktien, die voraussichtlich im ersten Quartal 2027 den Handel aufnehmen sollen, berichtete Reuters. Am Dienstag erhöhte Meta den Stammaktienteil von 22,5 Milliarden auf 25 Milliarden Dollar zu einem Preis von 625 Dollar pro Aktie. Damit steigt das Gesamtvolumen nach Angaben von Reuters auf 97,5 Milliarden Dollar. Nvidia, Advanced Micro Devices und Broadcom haben Interesse am Kauf von Aktien im Wert von bis zu 5 Milliarden Dollar signalisiert. Nvidia erklärte, im Rahmen einer breiteren Partnerschaft bei Metas Muse-Modellen 3 Milliarden Dollar in die Emission einzubringen. Die Nachrichtenagentur AP merkte an, dass Kritiker von Kreiszeichnungen argumentieren, solche Deals erhöhten das Risiko, falls KI hinter den Erwartungen zurückbleibt. Die Meta-Aktie schloss am Montag 1,9 % im Minus, nachdem sie zwischen Gewinnen und Verlusten geschwankt hatte.rmb.reuters.com+2
SpaceX gab am Montag ebenfalls bekannt, eine verbindliche Zusage für einen Rahmen-Finanzierungsleasingvertrag über rund 40 Milliarden Dollar mit einer von Apollo Global Management verwalteten Gesellschaft eingegangen zu sein. Das Leasing soll die nächsten Vera-Rubin-Chips von Nvidia bereitstellen, so Apollo. Jeder Leasingvertrag läuft etwas mehr als fünf Jahre. Das Unternehmen rechnet mit einem Abschluss der Vereinbarung bis Jahresende, wobei das Leasing in der ersten Hälfte des Jahres 2027 beginnen soll, berichtete Reuters. CoreWeave , das Kredite aufnimmt, um Rechenleistung zu kaufen und weiterzuvermieten, drehte nach einem anfänglichen Minus von 5,5 % auf ein Plus von 6,6 %, bevor die Aktie den Tag mit einem Plus von 1,8 % beendete.apollo.com+2
Wie die Washington Post berichtete, liefern sich Technologiekonzerne ein Rennen um Fremdkapital und Investorengelder für geschätzte 10 Billionen Dollar an KI-Ausgaben, wobei selbst Giganten aus dem Silicon Valley hohe Barmittelreserven verbrennen. In einer Reuters-Kolumne argumentierte Mike Dolan, die KI-Turbulenzen der vergangenen Woche hätten gezeigt, wie sich Probleme in einem Teil eines querfinanzierten Ökosystems über verschiedene Anlageklassen hinweg ausbreiten können. Er zitierte Strategen der Société Générale S.A., die vor einem Zusammenbruch der Volatilitätsunterdrückung warnten. Morgan Stanley rechnet für 2027 weiterhin mit einem Wachstum der KI-Investitionen um 50 %, gab jedoch zu bedenken: Das Kapital wird vorhanden sein, allerdings zunehmend zu unterschiedlichen Konditionen für verschiedene Kreditnehmer.reuters.com+1
Anleger erhoffen sich in dieser Woche weitere Antworten. Alphabet und Microsoft legen am Mittwoch Zahlen vor, Amazon.com, Inc. folgt am Donnerstag.arkansasonline.com