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thestandard+1manilatimes+1manilatimesGoldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. hat seine BIP-Wachstumsprognose für China für das Jahr 2026 von 4,6 Prozent auf 4,5 Prozent gesenkt. Als Gründe nannte die Bank eine schwächer als erwartet ausgefallene Wirtschaftstätigkeit sowie eine wachsende Kluft zwischen der robusten Industrieproduktion und der schwächelnden Binnennachfrage. Zudem wurde die Prognose für 2027 von 4,7 Prozent auf 4,6 Prozent reduziert.thestandard Die am Montag bekannt gegebene Herabstufung folgte auf die am Dienstag vom chinesischen Statistikamt veröffentlichten Wirtschaftsdaten für August, die ein bekanntes Bild des Ungleichgewichts in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt zeichneten.manilatimes+1 ## Eine Wirtschaft mit zwei Geschwindigkeiten Die Industrieproduktion wuchs im August im Jahresvergleich um 5,2 Prozent, eine Beschleunigung gegenüber den 4,5 Prozent im Juli, und übertraf damit die Konsensprognose von 4,8 Prozent. Die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien und Industrierobotern stieg um 57,2 beziehungsweise 34,6 Prozent, was den globalen Boom bei der KI-Infrastruktur widerspiegelt.cnbc+1 Die Verbraucherausgaben schwächten sich jedoch weiter ab. Der Einzelhandelsumsatz stieg nur um 0,4 Prozent, eine Verlangsamung gegenüber den 0,6 Prozent im Juli, und verfehlte die Schätzungen von 0,8 Prozent. Die Investitionen in Sachanlagen gingen im Zeitraum von Januar bis August um 7,2 Prozent zurück, der stärkste Rückgang seit April 2020, wobei die Immobilieninvestitionen im gleichen Zeitraum um 19,9 Prozent einbrachen.manilatimes+3 ## Wachstumsziel unter Druck Das BIP-Wachstum im zweiten Quartal verlangsamte sich auf 4,3 Prozent, das schwächste Tempo seit mehr als drei Jahren und unter dem unteren Ende des jährlichen Ziels Pekings von 4,5 bis 5,0 Prozent. Goldman Sachs erwartet nun für das dritte und vierte Quartal jeweils ein Wachstum von 4,4 Prozent.manilatimes+1 Goldman Sachs ist mit der Senkung der Prognose nicht allein. Oxford Economics senkte seine Prognose für 2026 um 0,1 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent, was einen länger anhaltenden Abschwung im Immobiliensektor widerspiegelt, der das Wachstum trotz stärkerer öffentlicher Investitionen wahrscheinlich dämpfen wird, so die leitende Ökonomin Sheana Yue.manilatimes Ohne einen unerwartet starken September dürfte das BIP-Wachstum im dritten Quartal schwach bleiben, sagte Lynn Song, Chefökonomin für Greater China bei ING.manilatimes ## Erwartungen an Konjunkturmaßnahmen steigen Goldman Sachs merkte an, dass der verschärfte Konflikt im Nahen Osten, die anhaltende Schwäche im Immobiliensektor und verzögerte politische Lockerungen das kurzfristige Wachstum belasten dürften. Die Arbeitslosenquote in den Städten stieg im August leicht auf 5,3 Prozent von 5,2 Prozent im Juli.thestandard+1 Jüngste Signale der Regierung haben die Erwartungen erhöht, dass weitere Konjunkturmaßnahmen folgen werden, falls sich das Wachstum weiter verlangsamt, so Goldman Sachs. Die Daten vom Dienstag bewegten die chinesischen Märkte kaum, wobei die wichtigsten Indizes um etwa 0,3 Prozent fielen und der Yuan gegenüber dem Dollar leicht nachgab.manilatimes+1