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macrumors+1phoneworld+1macrumors+1Qualcomms zweistellige Preiserhöhungen für sein Chip-Sortiment sind am Dienstag für alle Lieferungen ab dem 1. September in Kraft getreten. Dieser Schritt dürfte sich auf die gesamte Smartphone-Branche auswirken und den Druck auf die Endverbraucherpreise weiter erhöhen.
Der in San Diego ansässige Chiphersteller hatte seine Kunden erstmals Ende Juli in einem Brief darüber informiert, dass die Preise für Produkte, die nach dem 1. September 2026 ausgeliefert werden, steigen würden, so Bloomberg, das zuerst über den Brief berichtete. Qualcomm-CEO Cristiano Amon bestätigte die Erhöhungen während der Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen mit den Worten „Die Kosten sind gestiegen, die Preise werden steigen“ und stellte die Erhöhungen als Weitergabe gestiegener Lieferantenkosten und nicht als Margenausweitung dar.bloomberg+2
Die Preiserhöhungen fallen in eine Phase allgemein steigender Komponentenkosten im Technologiesektor. Die Preise für DRAM und Speicher sind aufgrund von Lieferengpässen gestiegen, und TSMC hat die Wafer-Preise über mehrere Fertigungsknoten hinweg im zweistelligen Prozentbereich angehoben. Apple hat bereits im Juni die Preise für Macs und iPads erhöht, und es wird erwartet, dass die kommenden iPhone 18 Pro-Modelle teurer sein werden als ihre Vorgänger.macrumors+2
Qualcomm beliefert Samsung und eine Vielzahl anderer Smartphone-Hersteller mit Mobilprozessoren und Modem-Chips. Die Erhöhungen werden mit jedem Kunden individuell verhandelt und nicht als Pauschalsatz erhoben, sodass die Auswirkungen in der Branche unterschiedlich ausfallen werden.phoneworld+1
Apple bleibt ein wichtiger Qualcomm-Kunde und bezieht Modem-Chips für die aktuelle iPhone 17-Reihe, doch die Partnerschaft schrumpft. Apples iPhone 17e und iPhone Air nutzen bereits das hauseigene C1X-Modem, und für einige iPhone 18 Pro-Modelle wird der Einsatz eines neueren, von Apple entwickelten C2-Chips erwartet. Amon erklärte im Juli, dass Qualcomm für das Quartal von September bis Dezember mit einem Rückgang der Apple-bezogenen Umsätze um rund 50 Prozent rechnet.macrumors+1
Durchgesickerte Dokumente von Tata Electronics deuten darauf hin, dass Apple bei den in den USA verkauften iPhone 18 Pro-Geräten weiterhin auf Qualcomm-Modem-Chips angewiesen sein könnte. Die Qualcomm-Aktie gab am Dienstag nach dem Inkrafttreten der Preiserhöhung nach, was die Verunsicherung der Anleger darüber widerspiegelt, ob die höheren Preise die Nachfrage dämpfen könnten.phoneworld+2
Für die Verbraucher ist der Trend eindeutig: Komponenten werden teurer, und Hersteller, die auf Qualcomm-Chips setzen, stehen vor der Wahl, die Kosten entweder selbst zu tragen oder sie an der Ladenkasse an die Kunden weiterzugeben.digitaltrends+1