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moomoo+1moomoomoomooGoldman Sachs The Goldman Sachs Group, Inc. hat seine Prognosen für den Markt für humanoide Roboter drastisch angehoben. Laut einem 80-seitigen Forschungsbericht zu "Physical AI", der diese Woche von Eric Sheridan, Analyst für Internet und E-Commerce der Bank, veröffentlicht wurde, rechnet das Institut bis 2035 nun mit einem jährlichen Ausstoß von 6,5 Millionen Einheiten und einem entsprechenden Marktvolumen von 138 Milliarden US-Dollar.moomoo
Die revidierten Schätzungen entsprechen etwa einer Vervierfachung gegenüber der früheren Prognose der Bank, die von 1,38 Millionen Einheiten bis 2035 ausging. Die Prognose für 2030 wurde von 256.000 Einheiten auf 890.000 angehoben, während die kurzfristige Basis für 2026 von 51.000 auf 75.000 Einheiten stieg. Goldman Sachs begründete dies mit Fortschritten im Bereich der physischen künstlichen Intelligenz, die die Entwicklungszeiträume verkürzen, da immer mehr Unternehmen zur kommerziellen Serienproduktion übergehen.investing+2
Sheridan ermittelte Lagerhaltung und Logistik als primäres frühes Einsatzszenario, wobei Amazon Amazon.com, Inc. und Walmart die Vorreiterrolle einnehmen. Amazon hat mehr als eine Million Roboter an über 300 Standorten im Einsatz, während Walmart die Frachtautomatisierung auf seine 3.100 Filialen landesweit ausgeweitet hat. Goldman Sachs schätzt, dass die Automatisierung Amazon bis 2030 rund 72 Milliarden US-Dollar an Servicekosten einsparen und die Betriebsmarge um etwa 240 Basispunkte steigern könnte.moomoo
Die Automobilindustrie stellt die nächste Welle dar. Während das Schweißen von Karosserien bereits stark automatisiert ist, bleiben Endmontage und Teilesortierung arbeitsintensiv. Tesla und Hyundai gehören laut Bericht zu den aktivsten Akteuren im Bereich der humanoiden Robotik, wobei auch Toyota, Honda und Mitsubishi Motors gut positioniert sind. Goldman Sachs schätzt, dass Toyota bis 2035 zwischen 190.000 und 540.000 humanoide Einheiten produzieren könnte, was 3 % bis 8 % des globalen Marktes entspräche.investing
Es wird erwartet, dass jeder humanoide Roboter eine Halbleiternachfrage im Wert von 3.000 bis über 6.000 US-Dollar generiert, was Hochleistungs-Rechenmodule, Analog- und Mixed-Signal-Chips sowie Edge-Speicher umfasst. Der Bericht wies zudem auf den Wandel von traditionellen speicherprogrammierbaren Steuerungen zu softwaredefinierten virtuellen SPSen hin. Goldman Sachs rechnet in diesem Markt mit einem jährlichen Wachstum von 20 % bis 30 %: ein Trend, der etablierte Anbieter wie Siemens, Rockwell Automation und Schneider Electric herausfordern könnte.moomoo
Eine Umfrage von Goldman Sachs unter Führungskräften ergab, dass rund 40 % erwarten, dass innerhalb von drei bis fünf Jahren mindestens 10 % der Arbeitsabläufe durch universal einsetzbare Roboter automatisiert werden.moomoo