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neowin+1notebookchecknotebookcheckOpenAI hat am Montag die Authentifizierungsunterstützung für den Cloud-Browser von ChatGPT Work eingeführt. Damit können KI-Agenten sich auf Websites einloggen und Aufgaben erledigen, die zuvor eine manuelle Begleitung durch den Benutzer auf jeder passwortgeschützten Seite erforderten.
Das am 25. August angekündigte Update behebt eine Einschränkung, die OpenAI in seiner eigenen Dokumentation zuvor beschrieben hatte: Der Cloud-Browser akzeptierte bisher keine Anmeldedaten und führte nirgendwo Anmeldungen durch. Wenn der Agent nun auf eine Anmeldeseite stößt, hält er an und zeigt ein sicheres Formular an, in das der Benutzer Benutzername, Passwort und eventuelle Zwei-Faktor-Authentifizierungscodes selbst eingibt. OpenAI gibt an, dass die Anmeldedaten direkt an den Remote-Browser gehen und vom Modell weder eingesehen noch gespeichert oder für Trainingszwecke verwendet werden.neowin+1
Passwort-Manager werden unterstützt, und ein separates Prüfmodell kontrolliert, ob die Zielseite wie Phishing aussieht, bevor das Formular erscheint. Nach der Authentifizierung bleibt die Sitzung für zukünftige Aufgaben bestehen, bis sie abläuft. Ein wiederholtes Einloggen ist damit nicht mehr erforderlich.notebookcheck+1
OpenAI hob Szenarien hervor, die mit der Authentifizierung nun möglich sind: Buchung von Terminen bei Behörden oder Ärzten, Überprüfung von Versicherungskosten, Einreichen von Erstattungsunterlagen, Suche nach Stellenkandidaten und die Verwaltung von Rechnungen über verschiedene Plattformen hinweg. Selbst bei einer aktiven Sitzung bittet ChatGPT vor folgenschweren Aktionen, wie dem Abschluss von Reservierungen oder der Durchführung von Zahlungen, weiterhin um eine ausdrückliche Bestätigung durch den Benutzer.neowin
Die Funktion steht Abonnenten von ChatGPT Plus, Pro und Business im Web und auf mobilen Geräten zur Verfügung. Benutzer können in den Einstellungen Browserdaten für einzelne oder alle Websites löschen, um sich abzumelden.notebookcheck+1
Der Komfort bringt ein Restrisiko mit sich, das OpenAI selbst einräumt. Der Cloud-Browser läuft auf einem Remote-Server, der auch nach dem Ausschalten des Benutzergeräts weiterarbeitet, und das dort hinterlegte Sitzungscookie reicht aus, um ohne Passwort oder zweiten Faktor auf ein Konto zuzugreifen. OpenAI testet auf Prompt-Injections und unbeabsichtigte Aktionen, weist jedoch darauf hin, dass diese Schutzmaßnahmen nicht jedes Risiko eliminieren.notebookcheck
Neben der Anmeldefunktion gab OpenAI bekannt, dass geplante Aufgaben nun auf Ereignisse reagieren können, darunter neue Gmail-Nachrichten, Slack-Nachrichten und GitHub-Pull-Request-Aktivitäten, anstatt nur zu festgelegten Zeiten zu laufen. Geplante Aufgaben werden auch auf Benutzer der kostenlosen Version ausgeweitet, beschränkt auf drei aktive Aufgaben ohne Webhook-Trigger und maximal einen Durchlauf pro Tag.neowin