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cryptobriefing+19to5mac+1mezha+1OpenAI hat am Mittwoch ein neues Plugin für seine macOS-Desktop-App veröffentlicht, das ChatGPT direkten Zugriff auf die Nachrichten-App von Apple gewährt. Damit kann der KI-Assistent im Auftrag des Nutzers Nachrichten in iMessage, SMS und RCS-Konversationen lesen, durchsuchen, zusammenfassen und versenden.
Das Apple Messages-Plugin, das für alle ChatGPT-Abonnementstufen einschließlich kostenloser Nutzer verfügbar ist, arbeitet in den ChatGPT Work- und Codex-Modi der macOS-Desktop-App. Nutzer können ChatGPT bitten, Konversationsverläufe aufzurufen, spezifische Nachrichten von vor Wochen zu finden, Antworten zu entwerfen und sogar neue Texte zu senden. Die Funktion ist auf Macs mit Apple Silicon beschränkt und auf Intel-basierten Geräten nicht verfügbar.9to5mac+1
Standardmäßig kann ChatGPT eine Nachricht erst senden, nachdem der Nutzer sowohl den Inhalt als auch die Empfänger bestätigt hat. Der offizielle ChatGPT-Account von OpenAI auf X beschrieb die Funktion als Möglichkeit für Nutzer, "Nachrichten zu durchsuchen, Konversationen aufzuholen, Antworten zu entwerfen und zu senden", direkt von ihrem Mac aus.x+1
Der Plugin-Leitfaden von OpenAI erläutert die Risiken, die mit dauerhaften Freigabeeinstellungen verbunden sind, einschließlich eines bekannten Problems bei Aufgaben, die Freigabeaufforderungen deaktivieren können. Das Unternehmen rät Nutzern, "vorsichtig zu sein, bevor sie eine dauerhafte Freigabe erteilen".9to5mac
Die Integration wirft Fragen zum Schutz persönlicher und beruflicher Konversationen auf. OpenAI teilte Bloomberg mit, dass das Plugin Daten lokal auf dem Gerät des Nutzers verarbeitet und keinen allgemeinen Index aller Nachrichten erstellt. Das Unternehmen hat jedoch keine vollständigen technischen Details darüber offengelegt, wie die lokale Verarbeitung funktioniert.mezha
Die Veröffentlichung erfolgt inmitten eines umfassenderen Vorstoßes von OpenAI, ChatGPT zu einem Werkzeug für die Automatisierung von Computeraufgaben zu machen. Wie Business Insider berichtete, hat das Unternehmen Funktionen für die "Computernutzung" entwickelt, die es ChatGPT ermöglichen, mit Browsern, Apps und nun auch Nachrichtenplattformen zu interagieren. Ein Sicherheitsexperte von Malwarebytes sagte gegenüber Business Insider, die Situation fühle sich "immer noch ein wenig wildwest-artig" an und warnte davor, dass Nutzer möglicherweise nicht über ausreichende Datenschutzvorkehrungen verfügen.businessinsider
Das Messages-Plugin fügt sich in die Strategie von OpenAI ein, ChatGPT mit dem zu verbinden, was die Ingenieure als "Long Tail" von Software-Tools bezeichnen, die nur für menschliche Hände gebaut wurden. James Sun, der bei OpenAI an Browser-Funktionen arbeitet, sagte gegenüber Business Insider, dass sein Team immer noch mit den Abwägungen kämpft: "Man kann etwas zu 100 % sicher machen, aber dann ist es sehr, sehr schwierig zu bedienen, und man kann etwas sehr einfach zu bedienendes machen, das aber sehr gefährlich ist".businessinsider