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bbc+1bbcmirror+1Ein Fischer und Freitaucher ist vor der Küste Siziliens auf ein antikes römisches Schiffswrack gestoßen, das auf ein Alter von über 2.000 Jahren geschätzt wird. Italiens Kulturminister bezeichnete den Fund als "eine der bedeutendsten archäologischen Unterwasserentdeckungen der letzten Jahre".
Das Schiff wurde in der Nähe von Mazara del Vallo, etwa zwei Meilen vor der sizilianischen Küste, entdeckt. Es ist mit Hunderten gut erhaltenen Amphoren beladen, hohen Tonkrügen, die historisch für den Transport von Wein, Olivenöl und Getreide genutzt wurden. Das italienische Kulturministerium teilte mit, dass das Wrack aus dem 1. oder 2. Jahrhundert vor Christus stammt.bbc+1
Giacomo De Mola, der Taucher, der die Entdeckung machte, berichtete, dass ihm bei der Vermessung des Meeresbodens auf seinem Sonar etwas auffiel, das wie ein großer Fels aussah. Er beschloss, für einen genaueren Blick hinabzutauchen.bbc
"Ich näherte mich und mein Herz blieb stehen. Es war kein Fels", sagte er. Stattdessen fand er Hunderte von Amphoren, die auf dem Meeresboden gestapelt waren und nach fast zwei Jahrtausenden unter Wasser bemerkenswert intakt waren.breitbart+1
"Dies ist zweifellos die unglaublichste Entdeckung meines Lebens", sagte De Mola. "Es ist schwer, das Gefühl zu beschreiben, als einer der ersten Menschen seit fast zwanzig Jahrhunderten diesen Ort wieder zu sehen."bbc+1
Spezialtaucher der Carabinieri-Kunstabteilung, der für den Schutz des kulturellen Erbes zuständigen Einheit der italienischen Polizei, wurden nach De Molas Hinweis zum Fundort entsandt. Sie lokalisierten das Schiff in etwa 46 Metern Tiefe. Regionalen Medienberichten zufolge ist das Wrack 21 Meter lang und 6 Meter breit.mirror+1
Von De Mola geteiltes Videomaterial zeigt Aale, Schnapper und andere Meeresbewohner, die in den Krügen leben. "Das Meer hört nie auf, uns zu erstaunen", schrieb er. "Diesmal haben wir nicht nur ein Wrack gefunden, sondern ein Stück unserer Geschichte."bbc
Der italienische Kulturminister Alessandro Giuli lobte die Entdeckung. Beamte erklärten, dass Sicherheitsmaßnahmen ergriffen würden, um den Fundort während der Untersuchung zu schützen. Archäologen planen, die Herkunft des Schiffes zu bestimmen und mehr über seine Ladung zu erfahren. Die Unterwasserstätte wird streng bewacht, bevor eine vollständige archäologische Untersuchung beginnt, die klären soll, woher das Schiff stammte und wer es nutzte.mirror+1