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cbsnews+1cbsnews+1cbsnews+1Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu erklärte am Sonntag, dass Israel den vom Friedensrat von Präsident Donald Trump ausgearbeiteten 15-Punkte-Friedensplan für Gaza abgelehnt hat. Dies ist die erste explizite israelische Ablehnung des Rahmenwerks seit dessen Ankündigung Ende Juli.
„Israel lehnt das 15-Punkte-Dokument ab“, sagte Netanyahu auf einer wöchentlichen Kabinettssitzung. „Die IDF wird keinen Rückzug durchführen, bis die Hamas wirklich entwaffnet ist, und wird weiterhin Bedrohungen für unsere Streitkräfte und unsere Bürger abwehren.“cbsnews+1
Netanyahu betonte, dass die Entwaffnung vollständig sein müsse: „Wenn ich sage, die Hamas entwaffnen, bedeutet das schwere Waffen, weniger schwere Waffen, alle Waffen. Und wir sprechen von einer echten Entwaffnung, nicht von einer fiktiven Entwaffnung.“ Er stellte auch klar, dass Israel nicht Partei des Entwurfs war, der separat zwischen der Hamas und dem Friedensrat ausgehandelt wurde. „Sie haben uns einen Entwurf geschickt. Wir haben ihm nicht zugestimmt. Es war nicht unser Entwurf. Wir haben unsere Anmerkungen zurückgeschickt“, sagte er.firstpost+1
Die Ablehnung vertieft einen Konflikt zwischen Netanyahu und Trump, der den Plan am 30. Juli als „historisches Abkommen zur vollständigen Entwaffnung der Hamas und aller anderen Gruppen in Gaza“ gepriesen hatte. Unter dem Rahmenwerk, das vom Hohen Vertreter des Friedensrats, Nickolay Mladenov, ausgearbeitet wurde, würden sich die israelischen Streitkräfte im Zuge der Entwaffnung aus Teilen von Gaza zurückziehen, während eine internationale Stabilisierungstruppe und eine neue palästinensische Polizeieinheit die Sicherheitsverantwortung übernehmen würden.chinadaily+1
Netanyahu räumte laufende Gespräche mit Washington ein, signalisierte jedoch begrenzte Flexibilität. „Sie haben Ideen, von denen einige für uns akzeptabel und einige für uns unakzeptabel sind, und wir wissen, wie wir diesen Dingen trotzen können“, sagte er. Er bekräftigte auch, dass unter seiner Führung kein palästinensischer Staat entstehen werde: „weder im Gazastreifen noch im Westjordanland.“scrippsnews+1
Die Ablehnung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Netanyahu vor den Wahlen Ende Oktober unter Druck rechtsextremer Koalitionspartner steht, während sein Bündnis in den Umfragen zurückliegt. Finanzminister Bezalel Smotrich begrüßte die Haltung und erklärte, dass „die IDF im Gazastreifen keinen Millimeter zurückweichen darf.“scrippsnews
Die Hamas reagierte mit der Erklärung, weiterhin zum Fahrplan zu stehen, und forderte die Vermittler auf, Israel zur Rechenschaft zu ziehen. „Wir erwarten von den Vermittlern und dem amerikanischen Garanten, dass sie Druck auf Netanyahu und seine Regierung ausüben, damit diese den Fahrplan einhalten und den Prozess nicht aus internen politischen und wahltaktischen Gründen blockieren“, sagte Bassem Naim, Mitglied des Politbüros der Hamas, laut AFP.dw
Der Streit dreht sich um die Reihenfolge. Israel fordert eine vollständige Entwaffnung der Hamas vor jedem Rückzug, während die Hamas ihre Schritte zur Entwaffnung an einen israelischen Rückzug auf die unter dem Waffenstillstand vom Oktober 2025 festgelegte „Gelbe Linie“ und eine Einstellung der andauernden Angriffe geknüpft hat. Seit dem Inkrafttreten dieses Waffenstillstands haben israelische Angriffe nach Angaben der Gesundheitsbehörden in Gaza mehr als 1.250 Menschen in Gaza getötet. Die israelischen Streitkräfte besetzen derzeit mehr als die Hälfte des Gebiets.thejournal+2
Der Chef des US-Zentralkommandos, General Brad Cooper, besuchte Israel am Samstag zu Gesprächen mit hochrangigen Militärvertretern über den Iran und Gaza, was das anhaltende Engagement Washingtons unterstreicht, selbst während Netanyahu Widerstand leistet.yenisafak