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newarab+1reuters+1jpost+1Präsident Donald Trumps Friedensrat hat seinen ersten Bauauftrag im Gazastreifen vergeben. Das Projekt umfasst den Bau eines Militärpostens für 150 marokkanische Soldaten als Teil der geplanten Internationalen Stabilisierungstruppe (ISF), wie aus Berichten von The Guardian hervorgeht, die von mehreren Medien zitiert werden. Diese Entwicklung fiel auf denselben Tag, an dem das ugandische Parlament für die Entsendung eigener Truppen im Rahmen der multinationalen Mission stimmte.newarab+4
Der Auftrag ging an Arkel International, ein in Louisiana ansässiges Ingenieurunternehmen, das bereits in der Vergangenheit US-Regierungsprojekte im Irak und in Afghanistan durchgeführt hat. Die geplante Anlage soll etwa 100 mal 120 Meter groß sein und eine erste Truppe von 150 marokkanischen Soldaten beherbergen, die im Rotationsverfahren von einem Stützpunkt in Israel aus eingesetzt werden.arabnews+3
Der Außenposten soll in den rund 60 Prozent des Gazastreifens liegen, die weiterhin unter israelischer Militärkontrolle stehen, etwa 1,6 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt. Für den Fall eines Angriffs ist eine Evakuierungsroute geplant. Laut früheren Vertragsunterlagen, die The Guardian vorliegen, stellt der Stützpunkt die erste Phase einer größeren Anlage dar, die später bis zu 5.000 Soldaten aufnehmen soll.hurriyetdailynews+3
Ein Vertreter des Friedensrats erklärte in einer E-Mail, dass der Rat und das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens „sich in der Endphase der Vorbereitung mehrerer Auftragsvergaben befinden. Es wurden noch keine Verträge finalisiert.“ Der israelische öffentlich-rechtliche Sender Kan berichtete, dass rund 30 marokkanische Militäroffiziere bereits Erkundungen vor Ort im Gazastreifen durchgeführt haben, um einen möglichen Einsatz vorzubereiten.jpost+2
Am Donnerstag stimmte das ugandische Parlament für die Entsendung von Einheiten der Uganda People's Defence Forces nach Gaza. Damit ist Uganda das erste Land außerhalb der ursprünglichen fielen Geberländer, das sich öffentlich zu der Mission bekennt. Verteidigungsminister Kiryowa Kiwanuka erklärte vor den Abgeordneten, Trump habe im Juli über Gesandte Kontakt zu Präsident Yoweri Museveni aufgenommen, um um die Teilnahme Kampalas zu bitten.reuters+1
„Nach der Einladung Seiner Exzellenz Donald Trump … ist der Präsident der Republik Uganda bereit, das gewünschte Kontingent der Uganda People's Defense Forces im Gazastreifen einzusetzen“, sagte Kiwanuka. Nach der Abstimmung soll ein Truppenstatutsabkommen unterzeichnet werden.reuters
Die ISF war im Rahmen von Trumps Waffenstillstandsplan vom Oktober 2025 vorgesehen, der die Entwaffnung der Hamas, den Abzug Israels und eine palästinensische Technokratenregierung forderte. Das israelische Sicherheitskabinett stimmte dem Einmarsch der Truppe Ende Juli zu, doch der breitere Fahrplan ist weitgehend ins Stocken geraten. Das Nationale Komitee für die Verwaltung des Gazastreifens befindet sich weiterhin außerhalb des Gebiets, und die israelischen Streitkräfte setzen ihre fast täglichen Angriffe fort. UNICEF berichtet, dass seit Beginn des Waffenstillstands im Oktober mindestens 300 palästinensische Kinder getötet wurden. Der Regionaldirektor erklärte dazu: „Ein Waffenstillstand, bei dem im Durchschnitt jeden Tag ein Kind stirbt, lässt die Kinder im Stich.“democracynow+3