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timesofisraelreuterssiasatKatar hat am Dienstag bestätigt, dass die Bemühungen um ein Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran laufen, auch wenn Teheran direkte Verhandlungen bestreitet. Die Erklärung erfolgte inmitten intensiver regionaler Diplomatie, bei der Pakistan separat den iranischen Außenminister nach Islamabad einlud, um die Kanäle zwischen Washington und Teheran offen zu halten.
Der Sprecher des katarischen Außenministeriums, Majed al-Ansari, erklärte am Dienstag bei einer Pressekonferenz, dass Vermittlungsbemühungen mit allen Parteien im Gange seien. „Wir können bestätigen, dass die Bemühungen mit allen Parteien laufen, wir suchen nach einer diplomatischen Lösung“, sagte er und fügte hinzu, dass der Schwerpunkt auf Deeskalation und der Öffnung der Straße von Hormus liege. Er wies darauf hin, dass derzeit keine Vereinbarung über direkte Gespräche vorliege.timesofisrael
Die Erklärung folgte auf widersprüchliche Angaben aus Washington und Teheran vom Montag. US-Präsident Donald Trump hatte vor Journalisten erklärt, dass Gespräche mit dem Iran im Gange seien, was laut Reuters als „letzte Chance“ für Teheran bezeichnet wurde, ein Abkommen zu unterzeichnen. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Baghaei, wies dies am selben Tag zurück und erklärte, es fänden keine Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten statt und es seien keine Treffen geplant.reuters+1
Pakistans Außenminister Ishaq Dar lud seinen iranischen Amtskollegen Abbas Araghchi während eines Telefonats ein, „so bald wie möglich“ nach Islamabad zu reisen, wie das pakistanische Außenministerium mitteilte. Die Einladung signalisiert das Bestreben Islamabads, seine Rolle als diplomatische Brücke zwischen Teheran und Washington zu wahren.siasat+1
Die Kontaktaufnahme erfolgte zwei Tage, nachdem Trump geplante Militärschläge gegen den Iran nach Appellen aus Saudi-Arabien, den VAE und Katar abgesagt hatte. Die Reaktion des Irans auf die pakistanische Einladung war zunächst nicht bekannt.aljazeera+1
Berichten zufolge hat auch der Sprecher der pakistanischen Nationalversammlung, Ayaz Sadiq, seinen iranischen Amtskollegen Mohammad Bagher Ghalibaf nach Islamabad eingeladen.siasat
Die Straße von Hormus, durch die vor dem Konflikt rund ein Fünftel des weltweiten Erdöls und Erdgases transportiert wurde, steht weiterhin im Mittelpunkt der diplomatischen Bemühungen. Der Iran führt Gespräche mit dem Oman über die Einrichtung neuer Seewege durch die Meerenge, wobei die beiden Länder laut der New York Times Karten mit potenziellen Korridoren ausgetauscht haben.nytimes
Unterdessen meldete ein Frachtschiff, dass es am frühen Dienstag bei der Durchfahrt 37 Kilometer nordöstlich von Al Khasab (Oman) von einem unbekannten Projektil getroffen wurde, so die United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO). Der Vorfall unterstreicht die fragile Lage in der Meerenge, die seit Beginn des Konflikts im Februar durch iranische Angriffe auf die Schifffahrt und eine US-Blockade iranischer Häfen praktisch lahmgelegt ist.siasat