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cnbc+1shanethegamershanethegamer+1Meta gab am Mittwoch bekannt, dass die Sparte Reality Labs im zweiten Quartal 2026 einen Verlust von 4,62 Milliarden US-Dollar verzeichnete. Damit vergrößerte sich das Minus gegenüber den 4,03 Milliarden US-Dollar im Vorquartal und den 4,53 Milliarden US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Konzern steckt zwar weiterhin erhebliche Mittel in AR- und VR-Hardware, zieht sich jedoch zunehmend aus eigenen Virtual-Reality-Gaming-Inhalten zurück.cnbc+1
Die Sparte erzielte in dem am 30. Juni beendeten Quartal einen Umsatz von 431 Millionen US-Dollar, was einem Plus von 16 Prozent gegenüber den 370 Millionen US-Dollar des Vorjahres entspricht. Laut einer Umfrage von StreetAccount übertraf dies die Analystenerwartungen von 423,4 Millionen US-Dollar Umsatz und einem Verlust von 5,07 Milliarden US-Dollar. Dennoch übersteigen die kumulierten operativen Verluste der Sparte seit Ende 2020 mittlerweile 80 Milliarden US-Dollar.cnbc
Der Quartalsverlust folgt auf monatelange Umstrukturierungen, die Metas eigene VR-Spieleentwicklung stark ausgedünnt haben. Im Januar 2026 strich das Unternehmen rund 1.500 Stellen bei Reality Labs und schloss interne Studios, die an exklusiven Titeln für die Quest-Headsets arbeiteten. Im März kündigte Meta an, seine wichtigste soziale VR-Plattform Horizon Worlds vollständig von den Quest-Headsets abzuziehen. Die App wurde am 15. Juni aus der VR-Umgebung entfernt und besteht nun nur noch als mobile App fort.shanethegamer
Reality-Labs-Chef Andrew Bosworth erklärte in einem Podcast, dass Horizon seinen Schwerpunkt auf Mobilgeräte verlagert habe, da dort eine „bessere Übereinstimmung von Produkt und Markt“ sowie ein „weit größeres Publikum“ vorhanden seien.shanethegamer
Die Finanzergebnisse unterstreichen Metas Schwenk von VR-Headsets hin zu KI-gestützten Wearables, insbesondere den gemeinsam mit EssilorLuxottica entwickelten Ray-Ban-Meta-Smartglasses. CEO Mark Zuckerberg, der Facebook 2021 im Vertrauen auf das Metaverse in Meta umbenannte, hat seinen Schwerpunkt seit Ende 2025 verstärkt auf KI-Brillen verlagert.gamesbeat+1
Die Verluste von Reality Labs werden durch Metas starkes Werbegeschäft aufgefangen, das den Gesamtumsatz des Konzerns im zweiten Quartal um 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 60,8 Milliarden US-Dollar ansteigen ließ. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert Meta Investitionsausgaben in Höhe von 130 bis 145 Milliarden US-Dollar: eine Summe, die die Verluste von Reality Labs in den Schatten stellt und die weit reichenden Ambitionen des Unternehmens bei der KI-Infrastruktur widerspiegelt. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel nach, da Anleger die höheren Ausgaben gegen das sich verlangsamende Gewinnwachstum abwogen.shanethegamer