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reuters+1investopediareuters+1Die Aktien großer Ölkonzerne fielen am Montag deutlich, als eine Pause der militärischen Feindseligkeiten zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran die Rohölpreise einbrechen ließ und einen Großteil der geopolitischen Risikoprämie auslöschte, die den Energiesektor monatelang gestützt hatte.
Brent-Rohöl fiel laut Reuters um mehr als 5% auf etwa 91,73 Dollar pro Barrel, während die US-Sorte West Texas Intermediate um über 5% auf 84,45 Dollar nachgab. Investopedia berichtete von noch stärkeren Rückgängen im Futures-Handel, wobei WTI um 8% und Brent um über 9% einbrachen. Der Ausverkauf folgte auf einen Reuters-Bericht, wonach der Iran militärische Angriffe pausieren würde, wenn die USA ihre eigene Pause fortsetzen, kombiniert mit einem Bericht des Wall Street Journal vom Wochenende, dass Präsident Donald Trump eine Eskalation des Konflikts abgesagt habe.reuters+1
Im FTSE fielen die Aktien von BP um 3,4% und Shell verloren 1,6%, während Harbour Energy um mehr als 6% nachgab. In den USA fielen Exxon Mobil und Chevron im vorbörslichen Handel laut CNBC und Investopedia jeweils um etwa 3%.investopedia+2
Während Energieaktien sanken, erholte sich der Rest des Marktes aufgrund der Erleichterung, dass der durch Öl getriebene Inflationsdruck nachlassen könnte. S&P 500-Futures gewannen etwa 1%, Nasdaq-Futures stiegen um 1,6% und Dow Jones-Futures legten um mehr als 1% zu. Die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen fiel um fast fünf Basispunkte auf 4,64%, da Händler ihre Erwartungen für eine Zinserhöhung der Federal Reserve leicht zurückschraubten.investopedia+2
Der Ausverkauf kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt für die Ölkonzerne. Shell wird am 30. Juli die Ergebnisse für das zweite Quartal vorlegen, während die nächsten Quartalszahlen von BP um den 4. August erwartet werden. Das Handels-Update von BP deutete darauf hin, dass Brent im zweiten Quartal durchschnittlich 103,85 Dollar pro Barrel kostete, was deutlich über dem aktuellen Niveau liegt. Dies deutet darauf hin, dass die Q2-Ergebnisse zwar noch von den erhöhten Preisen profitieren könnten, der Ausblick jedoch unter Druck geraten könnte, falls die Waffenruhe hält. TD Cowen hat kürzlich die Kursziele für Shell und BP gesenkt und bevorzugt weiterhin Shell im Hinblick auf die Berichtssaison.asktraders+3